Zeitumstellung 2016 - Diesen Sonntag werden die Uhren in fast ganz Europa in der Nacht um 2:00 Uhr morgens auf 3:00 Uhr vorgestellt. Das heißt zwar eine Stunde weniger Schlaf, aber auch längere Tage für die kommende Sommerzeit.

Langschläfer werden sich an diesem Sonntag ärgern, denn in fast ganz Europa wird aufgrund der Umstellung der Uhr auf Sommerzeit die Nacht um eine Stunde gekürzt.

Ostersonntag beginnt die 2016 die Sommerzeit

Von Samstag auf Ostersonntag werden die Zeiger um 2.00 Uhr morgens auf 3.00 Uhr vorgestellt. Den Menschen wird also eine Stunde "gestohlen".

Für den technischen Ablauf der Zeitumstellung sind die Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig zuständig. S

ie sorgen dafür, dass das entscheidende Signal von einem Sender im hessischen Mainflingen ausgesendet wird, so dass sich Millionen von Funkuhren in Deutschland nachts ganz automatisch umstellen.

Umfrage: Immer mehr Deutsche lehnen Maßnahme ab.

Aufstehen müssen die Physiker deshalb aber nicht. "Hier arbeitet nachts niemand", sagt Andreas Bauch, der Leiter der Zeitlabors der PTB. "Alle Geräte sind so programmiert, dass sie selbstständig umschalten."

Energiesparen mit Zeitumstellung

Dass dabei etwas schiefgeht, sei äußerst unwahrscheinlich, meint der Atomphysiker, der bereits über 50 Zeitumstellungen bei der PTB mitgemacht hat. Er freue sich darauf, dass es abends wieder eine Stunde länger hell bleibt.

Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt, um Energie zu sparen. Ob das gelingt, ist allerdings umstritten. Am letzten Sonntag im Oktober wird die Uhr dann wieder auf die Normalzeit, die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), zurückgestellt.

Mehr Informationen zur Zeitumstellung 2016© dpa