Weltraum

Eine Reise durch unser Sonnensystem

Das Weltraumteleskop Hubble und moderne Sonden der NASA ermöglichen uns fantastische Einblicke ins Weltall. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch unser Sonnensystem. Vom sonnennächsten Planeten immer weiter ins All hinaus bis hin zum Rand unseres Sonnensystems.

Die 2004 gestartete MESSENGER-Sonde erforschte den sonnennächsten Planeten Merkur. Dieses Bild gelang 2013, zwei Jahre bevor die Mission mit dem Einschlag der Sonde auf dem Planeten endete.

Weiter geht es zur Venus, die stets von einer Wolkendecke umhüllt ist. Der Magellan-Sonde gelang in den frühen Neunzigern ein Blick auf die Oberfläche.

Dieses Bild namens "Crater Farm" zeigt Einschlagskrater und Zeichen vulkanischer Aktivität auf unserem Nachbar-Planeten.

Leichter ist es, an Bilder der Oberfläche unseres zweiten Nachbar-Planeten zu kommen: dem Mars. Dieses Bild lieferte die ESA-Sonde Rosetta im Jahr 2007.

Die Sanddünen in der Nordpolarregion: Roter Staub überzieht dunkleren Basalt-Sand.

Hier ist eine von der Erosion zerklüftete Marslandschaft zu sehen. Die dunkleren wurmartigen Gebilde sind in Wirklichkeit langgezogene Sanddünen.

Auch das ist der Mars: Die "Brain Terrain" genannte Oberflächenstruktur liegt in den Mars-Regionen mittlerer Breite.

Was hier wie Wasser aussieht, ist in Wirklichkeit eine Sanddüne im Wirtz-Krater.

Verlassen wir den Mars und nähern uns dem Gasriesen Jupiter. Hier ein Blick auf die südliche Hemisphäre.

Hier braut sich in der turbulenten Atmosphäre ein Sturm zusammen. Links ist Jupiters Mond Europa zu erkennen.

Der sogenannte "Große Rote Fleck" ist der größte Wirbelsturm des Sonnensystems.

Die Wolkenformationen des Gasriesen Jupiter sorgen für spektakuläre Bilder, die an Ölgemälde erinnern.

Im November 2019 entstand diese Aufnahme eines Wirbelsturms im sogenannten "north north north north temperate belt" des Jupiters.

Unweit des dunklen Zentrums eines Wirbelsturms lassen sich auch helle Wolken in größerer Höhe erkennen.

Auf zum nächsten Gasriesen: Saturn. Die Nasa-Sonde Cassini lieferte zwischen 2004 und 2017 spektakuläre Bilder wie dieses, auf dem Saturn in seinen natürlichen Farben strahlt.

Im Juli 2020 machte das Hubble-Weltraumteleskop dieses Foto. Es zeigt gleich zwei von Saturns Monden: Mimas ist rechts zu sehen, Enceladus unter dem Gasriesen.

Hier lässt sich der sechseckige Wirbel an Saturns Nordpol erkennen. Warum die Wolkenformation dieses ungewöhnliche Aussehen hat, ist noch nicht geklärt.

Wenn auf dem Saturn Tag- und Nachtgleiche herrscht, werfen seine Ringe einen scharf geschnittenen dünnen Schatten auf den Äquator.

Auf unserem Weg zum Rand des Sonnsystems machen wir Halt beim Gasplaneten Uranus. Bereits 1986 machte die NASA-Sonde Voyager 2 diese Aufnahme des Planeten.

Auch Neptun, den achten und letzten Planeten des Sonnensystems, bekam Voyager 2 vor die Linse. 1989 schickte die Sonde dieses Bild zur Erde.

Am Rand unseres Sonnensystems befindet sich Pluto. 2006 wurde ihm der Planetenstatus aberkannt. Heute fällt Pluto in die Kategorie Zwergplanet.