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Das Leben von Tausendsassa Elon Musk

Familie und Kindheit

Der gebürtige Südafrikaner Elon Musk (*1971) stammt aus einer erfolgreichen Familie. Sein Vater Errol Musk ist Maschinenbauingenieur, seine Mutter Maye (Foto) stammt aus Kanada und ist unter anderem Model und Autorin.

Gemeinsam mit zwei Geschwistern, Bruder Kimbal und Schwester Tosca (Foto), wuchs Musk in Pretoria auf. Seine Kindheit war jedoch nicht immer leicht: Seine Eltern ließen sich 1980 scheiden, er selbst wurde Opfer von Mobbing.

Schon früh interessierte sich der passionierte Leser (hier 2009) für Programmiersprachen und Computer. Mit zwölf schrieb er das PC-Spiel "Blastar" – und verkaufte es für 500 US-Dollar an eine Computerzeitschrift.

Umzug und Studium

Mit 17 wollte Elon Musk (Foto: 2004) dem Wehrdienst des Apartheidregimes entgehen und zog erst in die kanadische Heimat seiner Mutter und dann in die USA. In Pennsylvania machte er seinen Bachelor in Volkswirtschaftslehre und Physik.

1995 ging es an die Stanford University in Palo Alto (Kalifornien, Foto), wo Musk einen Ph.D.-Grad in Physik anstrebte. Eigentlich... denn nach nur zwei Tagen schmiss er hin und widmete sich der Unternehmensgründung.

Erfolg als Unternehmer

Nach "Zip2", das Musk 1999 für 307 Millionen Dollar verkaufte, gründete er "X.com", das ein Onlinebezahlsystem entwickelte. Nach der Fusion mit Confinity wurde er mit dem heute weltweit bekannten PayPal erfolgreich.

2002 verkauften Musk (hier 2011) und seine Partner PayPal für 1,5 Milliarden US-Dollar an eBay – und der Tausendsassa widmete sich einer erneuten Gründung: der privaten Raumfahrtfirma SpaceX.

Das Ziel von Musk und SpaceX: die Kosten für Weltraumreisen senken und damit die Besiedelung anderer Planeten ermöglichen – beispielsweise dem Mars. 2017 zeigte ein Künstler, wie das aussehen könnte (Foto).

Bei SpaceX blieb es nicht: 2004 investierte Musk (Foto: 2008) in den Fahrzeughersteller Tesla, der Elektroautos produziert. Musk ist der CEO des Unternehmens.

Zwei Jahre später folgte SolarCity. Die Firma konzipiert und vertreibt Solarstromanlagen. 2016 übernahm Tesla das Unternehmen.

Und auch die Erforschung künstlicher Intelligenz reizte Elon Musk. Deswegen investierte er 2015 in das Unternehmen OpenAI, aus dem er sich 2019 allerdings zurückzog.

2016 gründete Musk gleich zwei Unternehmen: Neuralink und The Boring Company. Ersteres erforscht die Vernetzung des menschlichen Gehirns mit Maschinen.

The Boring Company hingegen will den innerstädtischen Verkehr revolutionieren: Musk will unter anderem ein Hochgeschwindigkeitstunnelsystem im Raum Los Angeles bauen.

Seine Frauen und Kinder

Elon Musk hat sechs Kinder. Mit seiner ersten Frau Justine Musk (l., hier mit Matt Petersen) war er von 2000 bis 2008 verheiratet. Die beiden haben fünf Söhne – Zwillinge und Drillinge. Ein erstgeborenes Kind starb im Säuglingsalter.

2010 heiratete der SpaceX-Chef die britische Schauspielerin Talulah Riley. Die Ehe hielt bis 2012, danach waren die beiden von 2013 bis 2016 erneut verheiratet.

Mit der kanadischen Musikerin Grimes (r.) ist der Unternehmer seit 2018 liiert. 2020 bekam das Paar einen Sohn. Dessen Name ist mehr als außergewöhnlich, aber typisch für Musk: "X Æ A-Xii". 2021 trennte sich das Paar.