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Dwayne Johnsons unglaubliche Karriere

Schon in den 90-ern sorgte "The Rock" als Sportstar für Furore: Während seines Studiums in Miami spielte er Football in der Universitätsmannschaft, gewann 1991 sogar die nationale Meisterschaft.

Den Grundstein für seine Karriere als Wrestler legte ein hartherziger Immobilienbesitzer: "Als ich 14 war, setzte uns unser Vermieter vor die Tür", verriet Johnson in einem Interview.

"Wir standen vor einem Vorhängeschloss. Ich sah meine weinende Mutter und konnte nichts tun. Ich erinnere mich daran, gedacht zu haben: 'Das darf nicht mehr passieren!' Also begann ich zu trainieren."

Seit 1997 wurde "The Rock" achtmal WWE Champion, sammelte dazwischen diverse andere Titel. Sein Erfolg beim Publikum kam aber erst in Gang, als er regelmäßig die Rolle des Bösen übernahm.

Die Zukunft in der WWE lag ihm quasi im Blut: Schon Johnsons Vater Rocky Johnson war professioneller Wrestler und wurde später sein Trainer.

Über seinen Großvater wird "The Rock" als Teil der samoanischen Wrestlingfamilie Anoaʻi angesehen, die viele weitere bekannte WWE-Größen wie Yokozuna, Roman Reigns oder Rikishi hervorbrachte.

Schreiben kann er auch - und nicht nur Autogramme: Johnsons Autobiografie "The Rock Says" stieg im Jahr 2000 direkt auf Platz eins der Bestsellerliste der New York Times ein.

2001 war ein großes Jahr für "The Rock": Auf seine Rolle im Blockbuster "Die Mumie kehrt zurück" folgten Vaterfreuden. Mit seiner ersten Frau Dany Garcia bekam er Tochter Simone.

In "Scorpion King" spielte Johnson 2002 den Titelhelden des Blockbusters und bekam 5,5 Millionen Dollar dafür - eine Rekordsumme für eine erste Hauptrolle.

Trotzdem spielte Johnson immer wieder humorvoll mit seinem Image als wandelnder Fels - und bestand darauf, als "Zahnfee auf Bewährung" (2010) neben den Feenflügeln mal ein rosa Tutu tragen zu dürfen.

Seit 2011 ist Johnson Teil der "Fast & Furious"-Reihe. In den Hauptfilmen ist er (vorerst) raus, dafür bekamen er und Jason Statham 2019 ihr eigenes Spin-off: "Fast & Furious: Hobbs & Shaw".

Mit seiner Rolle als "Hercules" (2014) konnte sich Johnson einen Traum erfüllen: Schon zu seinen Hollywood-Anfängen war dieser Charakter für ihn eine Traumrolle.

Johnson nimmt sich Zeit für Fans. 2015 schaffte er bei einer Filmpremiere einen Eintrag ins Guinness-Buch der Weltrekorde. Kategorie: die meisten Selfies innerhalb von drei Minuten. Ergebnis: 105.

Neben Dwayne Johnson schien in der Neuverfilmung von "Baywatch" (2016) jeder wie ein Strichmännchen - auch sein Co-Star, der ebenfalls durchtrainierte Zac Efron.

Blockbuster-Garant mit Top-Gagen: 2016 konnte Dwayne Johnson erstmals den Titel "bestbezahlter Schauspieler" einheimsen, den das "Forbes"-Magazin jedes Jahr vergibt.

Auch als arrivierter Star setzt Johnson lieber auf Amüsement als auf Anspruch, etwa in der Neuauflage des Abenteuerklassikers "Jumanji: Willkommen im Dschungel" (2017).

2015 kam Tochter Jasmine (Bild) zur Welt, 2018 folgte Tiana. Johnson liebt die Frauenpower: "Ich wurde mein ganzes Leben von Frauen erzogen. Ich bin umgeben von Östrogen. Her mit dem Östrogen!"

In "Rampage - Big Meets Bigger", der 2018 in die Kinos kam, hatte es Dwayne Johnson mit einem gewaltigen Affen zu tun. Bei der Premiere war er aber dennoch der größte Star.

Danach ging es hoch hinaus: Im Actionkracher "Skyscraper" zeigte der Ex-Wrestler 2018 wieder einmal seine Muskeln - und klettert mal eben an einem Wolkenkratzer rauf und runter.

Sie hatten sich 2006 bei den Dreharbeiten zu "Daddy ohne Plan" kennengelernt und zwei Töchter bekommen: Am 18. August 2019 heiratete "The Rock" seine Langzeitpartnerin Lauren Hashian auf Hawaii.

Auch die Fortsetzung wird zum Erfolg: Die Geschichte bei "Jumanji - The Next Level" (2019) war erneut eher Nebensache. Egal, denn Spaß für die ganze Familie war garantiert.

Aufgrund der Corona-Pandemie ließ der nächste Blockbuster mit "The Rock" auf sich warten. Ende Juli soll "Jungle Cruise" bei Disney aber endlich die Kassen klingeln lassen.

Die eigene Kindheit und Jugend als Sitcom: Seit Februar 2021 strahlt der US-Sender NBC "Young Rock" aus, die Serie zeigt "The Rock" im Alter von zehn, 15 und 20 Jahren.

Er ist zwar nicht Superman, aber vielleicht irgendwann US-Präsident: Es heißt, Johnson könne sich durchaus vorstellen, für das Amt zu kandidieren. Zu Plänen hält er sich bedeckt.

Laut einer Umfrage würden 46 % der befragten Amerikaner Johnson als geeignet für das höchste Amt des Landes sehen. Dass er 2028 oder 2032 antreten könnte, ist also möglich ...