Musik

Freddie Mercury: Das Leben des Queen-Sängers

Mit der Band Queen wurde Freddie Mercury zum gefeierten Weltstar. Neben ihm waren Brian May, Roger Taylor und John Deacon Mitglieder der Rockband.

Freddie Mercury hieß eigentlich Farrokh Bulsara und wurde 1946 in Sansibar geboren. Er wuchs in Bombay auf, wo er ein Jungeninternat besuchte.

1963 zog es die Familie nach London. Hier sollte Mercurys Karriere seinen Lauf nehmen, zuerst Ende der 70er Jahre mit der Band Smile, zwei Jahre darauf mit Queen. Bulsara gab sich den Künstlernamen Freddie Mercury.

Eine Beziehung mit Mary Austin in den 70er Jahren ging in die Brüche, doch die beiden blieben Freunde. Danach datete Mercury Männer – er war homosexuell.

1975 gelang Queen der Durchbruch: Mit "Bohemian Rhapsody" schafften sie es an die Spitze der britischen Charts. Und auch das darauffolgenden Album "A Night at the Opera" war ein voller Erfolg.

Zwei Jahre darauf folgten mit "We Are the Champions" und "We Will Rock You" die nächsten Hits. Queen erlangte weltweit Bekanntheit.

Spätestens mit der Single "Crazy Little Thing Called Love" schaffte es die Band, Ende der 70er auch in den USA Fuß zu fassen.

Legendär waren nicht nur die Songs, sondern auch die Looks der Band. Mercury trat ab Anfang der 70er mit kurzen Haaren und Schnauzer auf.

Von 1979 bis 1985 lebte der Weltstar in München. Zu seinen engen Freunden zählte die Schauspielerin Barbara Valentin. Außerdem führte Mercury eine Beziehung mit dem Gastronomen Winnie Kirchberger.

Bis zu seinem Tod war jedoch ein anderer an seiner Seite: der Friseur Jim Hutton, mit dem er zusammen in London lebte.

Legendär ist das Live-Aid-Konzert, bei dem Queen im Jahr 1985 vor 75.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion spielte. Der Auftritt gilt als die beste Performance der Rockband.

Das erfolgreiche Leben der Rock-Ikone Freddie Mercury war jedoch ein kurzes. Der Queen-Sänger starb im Alter von 45 Jahren in Folge einer Lungenentzündung. Zudem hatte er AIDS.

Das glorreiche Leben des Sängers wurde 2018 verfilmt. In die Rolle Mercurys schlüpfte Rami Malek. Für seine Leistung in "Bohemian Rhapsody" erhielt er einen Oscar als bester Hautdarsteller.