Smartphone-Verzicht

Digital Detox: So klappt es mit dem Handy-Fasten

Das Handy ist immer dabei - das ist praktisch, doch oft auch nervig. Sagen Sie dem digitalen Stress einfach mal "goodbye" - so klappt es mit dem "Digital Detox" ...

Den Handykonsum zu reduzieren oder vielleicht eine Weile komplett aufs Smartphone zu verzichten, kann viel Entspannung bringen. Sie brauchen es ja nicht gleich in die Mülltonne zu werfen ...

Aller Anfang ist schwer. Legen Sie ein konkretes Ziel fest. Wollen Sie ein paar Stunden verzichten oder ein ganzes Wochenende? Bleiben Sie realistisch, doch scheuen Sie nicht die Herausforderung.

Machen Sie sich klar, warum Sie fasten. Legen Sie das Smartphone für einen Tag beiseite, gewinnen Sie wertvolle Zeit - bis zu drei Stunden pro Tag!

Beginnen Sie mit Teilzeit-Fasten: Legen Sie Uhrzeiten fest, zu denen das Smartphone ausbleibt. Oder verbannen Sie es aus bestimmten Lebensbereichen wie dem Schlafzimmer oder vom Frühstückstisch.

Wenn Sie sonst morgens von Ihrem Smartphone geweckt werden, ist die Anschaffung eines analogen Weckers sinnvoll. So beginnen Sie den neuen Tag mit sich selbst und offline statt mit dem Handy.

Auch wenn Sie aus bestimmten Gründen stets erreichbar sein müssen, können Sie Handy-Fasten. Holen Sie Ihr altes Gerät ohne Internetzugang aus der Schublade. So bleiben Sie per Anruf und SMS erreichbar.

Sie haben kein altes Handy mehr? Dann deaktivieren Sie Pushnachrichten und vermeiden so digitalen Stress. Oder Sie deinstallieren gewisse Apps, die Ihre Zeit rauben - allen voran Social Media.

Tatsächlich können Apps auch helfen, die Nutzung zu verringern. Mit "AppDetox" sehen Sie beispielsweise, welche Apps Sie wie oft nutzen. Sie können Regeln aufstellen, etwa für eine maximale Nutzungszeit.

Mit der App "Forest" pflanzen Sie einen virtuellen Baum. Je länger Sie sich von anderen Apps fernhalten, umso mehr wächst der Baum. Er stirbt, wenn Sie doch auf die Apps zugreifen.

Ein Wochenende ohne Handy, womöglich noch ein Ausflug? Das geht! Bereiten Sie sich am Freitag vor und planen Sie: Wegbeschreibung, Öffnungszeiten und Veranstaltungen einfach im Notizbuch festhalten.

Bis zum Sonntag bewahren Sie das Handy dann an einem bestimmten Ort auf, zum Beispiel in einer Schublade oder in einem versiegelten Briefumschlag.

Natürlich können Ausflüge ohne Smartphone eine Herausforderung werden. Wir googeln den Weg, machen Fotos von uns und der Landschaft und wissen, wann es Zeit für den Heimweg ist ...

Probieren Sie einfach Folgendes aus: Packen Sie den guten alten Fotoapparat für den nächsten Ausflug ein. Mit der Armbanduhr (keine Smartwatch!) sparen Sie sich für die Uhrzeit den Blick aufs Handy.

Das Schwierigste beim Fasten: der innere Schweinehund. Die Hauptarbeit liegt bei Ihnen. Trauen Sie sich und "vergessen" Ihr Handy morgen einfach mal zu Hause. Und Sie merken: es geht auch mal ohne ...

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