Fahrverhalten

So bereiten sich Autofahrer auf den Winter vor

Bevor sich die Autoreifen im Schnee und Eis wiederfinden, sollten Autofahrer rechtzeitig ihre Winterreifen aufziehen.

Winterreifen von Oktober bis Ostern: Es gibt zwar keine generelle Winterreifenpflicht in Deutschland, jedoch: Wer bei Schnee und Glätte mit Sommerreifen erwischt wird, muss bis zu 80 Euro bezahlen und erhält einen Punkt.

Frühzeitig Termin holen: Wer sich das selbst nicht zutraut, sollte sich frühzeitig einen Termin in der Werkstatt geben lassen, denn diese sind erfahrungsgemäß überbelastet.

Wasserfrieren vermeiden: Bei den kalten Temperaturen, droht auch das Zufrieren des Scheibenwassers. Deshalb unbedingt Scheibenfrostschutz beimischen. Zusammen sollten sie eine Temperatur von minus 20 Grad aushalten.

Motor nicht vergessen: Kälte greift auch den Motor an. Deshalb sollte man das Kühlwasser mit Frostmittel schützen. Fehlt dieser, kann die Kühlflüssigkeit gefrieren. Dann drohen Defekte – sogar ein Motorschaden ist möglich.

Fahrverhalten anpassen: Im Herbst und Winter sollte immer das Licht während der Fahrt eingeschaltet sein – auch am Tag!

Scheibenwischer: Autofahrer sollten früh genug testen, wie gut die Scheibenwischer noch funktionieren. Falls sie nicht richtig wischen, unbedingt austauschen.

Equipment überprüfen: Autofahrer sollten immer überprüfen, ob alle wichtigen Winterwerkzeuge im Auto sind. Dazu zählt auch eine Handbürste, mit der sich der Schnee einfach wegwischen lässt.

Ein Must-Have: Neben der Handbürste ist der Eiskratzer der wichtigste Gegenstand.

Problem älterer Modelle: Wenn das Türschloss über Nacht zufriert, hilft ein Türschlossenteiser. Autofahrer sollten allerdings aufpassen, dass sie diesen nicht im Fahrzeug liegen lassen. Denn ist das Schloss gefroren und der Enteiser im Fahrzeug – wer macht dann die Tür auf?

Auch im Herbst aufpassen: Nicht nur Eis und Schnee sind gefährlich, Blätter am Boden sind es auch. Sie verlängern den Bremsweg, deshalb Abstand halten!

Verzerrte Sicht: Auch bei Nebel müssen Autofahrer aufpassen. Auch hier gilt: Abstand halten und deutlich langsamer fahren.

Vorausschauend: Eine große Gefahr stellt der Wildwechsel da. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung überqueren die Tiere oft die Straßen. Ist es dann noch neblig, kann es schnell zu schlimmen Unfällen kommen.

Generell gilt: Langsamer fahren, Abstand zum Vordermann erhöhen und vorsichtig sein. Bei einem Unfall Ruhe bewahren und Hilfe rufen.

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