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Wir sind Pate! Die fiesesten Mafiabosse aller Zeiten

Als Teil eines Zeugenschutzprogramms verschlägt es den New Yorker Mafioso Frank Tagliano (Steven Van Zandt) nach Lillehammer. Doch auch in der norwegischen Kleinstadt geht es nicht beschaulich zu.

Denn Frank (Steven Van Zandt) eröffnet in Lillehammer eine Bar. Er ruft damit nicht nur die Polizei, sondern auch allerlei andere Gangster auf den Plan, mit denen er wenig zimperlich umspringt.

Er ist der Mann, der niemals lächelt: Thomas Shelby (Cillian Murphy) ist Anführer der Straßengang "Peaky Blinders", die im Birmingham der 1920er-Jahre für Angst und Schrecken sorgt.

Die "Peaky Blinders" sind keineswegs der Fantasie eines Drehbuchautors entsprungen: Die ruppigen Gangster, die mit Pferdewetten und Schutzgelderpressung ihr Geld verdienten, gab es damals wirklich.

Er verdiente durch Glücksspiel, Prostitution und Schutzgelderpressung und machte während der Prohibition mit illegalem Alkoholhandel ein Vermögen: Al Capone ist der berühmteste Mafiaboss aller Zeiten.

Al Capone ist die Blaupause des modernen Gangsters. In Brian De Palmas Filmklassiker "Die Unbestechlichen" (1987) spielte Robert De Niro den hemmungslosen Mobster.

In "Boardwalk Empire" spielte Al Capone (Stephen Graham) nur eine Nebenrolle und ist anfangs nur ein kleiner Gauner. In fünf Staffeln steigt er - dank absoluter Gnadenlosigkeit - zum Boss auf.

In der HBO-Serie ist er die Hauptfigur: "Boardwalk Empire" erzählt vom Aufstieg und Fall von Nucky Thompson. Für seine Rolle als Mafiaboss von Atlantic City gewann Steve Buscemi zahlreiche Preise.

Um das Spieler- und Vergnügungsparadies Atlantic City in Zeiten der Prohibition mit Alkohol zu versorgen, geht Nucky Thompson über Leichen - und ermordet unter anderem seinen Ziehsohn Jimmy Darmody.

Sein kriminelles Imperium ist bedroht - von der Polizei, Journalisten, einem Verräter und verfeindeten Clans: Don Pietro (Fortunato Cerlino) ist in "Gomorrha" der Boss der Saviano-Familie.

Die realistische Darstellung der neapolitanischen Camorra-Organisation in "Gomorrha" verdankt die Serie der Mitwirkung des Enthüllungsautors Roberto Saviano (Bild).

Zum Ruhm der Figur trug aber maßgeblich auch Teil zwei der Mafia-Saga bei: Dort spielte Robert De Niro den jungen Don Vito.

"Die Sopranos" gilt als eine der besten Serien aller Zeiten: Im Kinofilm "The Many Saints of Newark" wird nun die Vorgeschichte von Mafiaboss Tony Soprano (Michael Gandolfini) erzählt.

Tony Soprano (James Gandolfini) ist einerseits liebender Vater und wenig treuer Ehemann, aber auch knallharter Boss seiner Mafia-Familie. Im Zweifel aber Letzteres.

Er ist noch abgebrühter als sein Vater: Und dabei weigert sich Michael Corleone (Al Pacino) in "Der Pate" sogar, in die Fußstapfen von Don Vito zu treten. Später als Mafiaboss kennt er keine Gnade.

Michael lässt nicht nur die Bosse von vier Mafia-Clans ermorden, sondern auch Verräter in seiner Familie. Grausam ist auch der Mord am eigenen Bruder: In "Der Pate II" lässt Michael Fredo erschießen.

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