Ungesunde Ernährung

Diese Lebensmittel verstopfen Ihre Blutgefäße

Arteriosklerose oder Arterienverkalkung entwickelt sich über Jahre hinweg und betrifft vor allem Menschen höheren Alters. An den Gefäßwänden kommt es zu Ablagerungen aus Fett, Cholesterin und Kalzium.

Falsche Ernährung begünstigt Ablagerungen, Blutgefäße verengen oder verstopfen. Dafür sind unter anderem bestimmte Lebensmittel verantwortlich, allen voran: verarbeitetes Fleisch.

Rotes Fleisch (Rind, Schwein, Lamm, Wild) sollte nur selten auf dem Speiseplan stehen. Verarbeitetes Fleisch, das durch Salzen, Räuchern oder Fermentieren haltbar gemacht wurde, sollte ganz gestrichen werden.

Das Problem bei verarbeitetem Fleisch wie Wurst, Salami, Speck, Schinken aber auch Burger Patties ist die Menge an Salz, Zucker, Konservierungs- und Zusatzstoffen sowie besonders vielen gesättigten Fettsäuren.

Gesättigte Fette lassen den LDL-Cholesterinspiegel steigen und lagern sich als Cholesterin an den Gefäßwänden ab. Studien belegen, dass zu viel verarbeitetes Fleisch zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs führen kann.

Milchprodukte sind wegen ihres hohen Gehalts an Protein, Nährstoffen und Vitaminen wichtige Nahrungsmittel. Fettreicher Käse, Butter und Vollmilch haben aber einen hohen Anteil an gesättigten tierischen Fettsäuren.

Der hohe Gehalt an Cholesterin erhöht das Risiko verstopfter Blutgefäße. Ratsam ist es, Butter, Quark, Doppelrahmkäse, Kondensmilch und Sahne gar nicht und Vollmilch und Rahmkäse nur in Maßen zu konsumieren.

Unbedenklicher sind pflanzliche Milchalternativen und fettarme Käsesorten sowie Ziegen- oder Schafmilchkäse. Diese enthalten weniger als die Hälfte an Cholesterin wie vergleichbare Kuhmilchkäsesorten.

Ungesättigte Fettsäuren (Transfette) sind auch in industriell hergestellten Fertiggerichten und Backwaren enthalten. Sie sind Mitverursacher verstopfter Blutgefäße und koronarer Herzerkrankungen.

Fertiggerichte enthalten Weiß- statt Vollkornmehl, raffinierte Öle statt nativem Olivenöl und zu viel Salz und Zucker. Im Zusammenspiel mit Transfetten führen diese Substanzen zu Entzündungen im Körper.

Transfette entstehen auch bei starkem und mehrmaligem Erhitzen von Öl, wie beim Frittieren von Pommes, Schnitzel oder Schmalzgebäck.

Auch Süßigkeiten und Knabbergebäck enthalten kaum gesunde Ballaststoffe, jedoch hohe Mengen an Transfetten, raffiniertem Weißmehl und Industrie-Zucker, die entzündungsfördernd wirken und zu verstopften Arterien führen.

Zu viel Zucker erhöht die Fettproduktion in der Leber und die Fettwerte im Blut. Die Folge ist ein erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes als Mitverursacher von Arterienverkalkung.

Zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Limo sind zudem gefährlicher als Süßigkeiten. Denn Süßgetränke lassen sich in hohem Maße täglich konsumieren, in kürzester Zeit landen große Mengen Zucker im Körper.

Pflanzliche Öle sind zwar tierischen Fetten immer vorzuziehen, doch enthalten einige zu viel Omega-6- oder gesättigte Fettsäuren. Auch Omega-6 wirkt gefäßverengend und erhöht die Gerinnungsneigung von Blut.

Kokosöl etwa besteht zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, die im Übermaß verzehrt den Cholesterinspiegel verschlechtern.

Palmöl besteht zu großen Teilen aus gesättigten Fettsäuren, Sonnenblumenöl enthält rund 120-mal mehr Omega-6- als Omega-3-Fettsäuren. Gesünder sind Raps- oder Olivenöl. Auch Leinöl ist ein guter Omega-3-Lieferant.

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