Prominente Würdenträger

Diese Stars wurden zum Ritter geschlagen

Sean Connery (1930-2020) spielte Könige und Ritter, im Jahr 2000 wurde er auch im echten Leben zum Ritter, besser gesagt "Knight Bachelor", geschlagen. Seither hieß es standesgemäß: "Sir Sean Connery".

Als James Bond war Roger Moore (1927-2017) lange im Dienste ihrer Majestät unterwegs. 2003 wurde er im echten Leben von Queen Elizabeth II. zum Ritter ("Knight Commander") geschlagen.

Sänger Cliff Richard wurde 1995 als erster Promi für seine popmusikalischen Verdienste zum Ritter ("Knight Bachelor") geschlagen - noch vor Paul McCartney oder Mick Jagger.

Schon 1997 wurde der Ex-Beatle zum "Knight Bachelor", 2017 bekam Sir Paul McCartney auch den "Companion of Honour"-Orden (Bild) verliehen, der nicht vom Königshaus, sondern vom Commonwealth gestiftet wird.

Besser spät als nie: 2018 wurde auch Ringo Starr durch Prinz William zum Ritter ("Knight Bachelor") geschlagen. Zu dem Zeitpunkt war McCartney schon 21 Jahre lang als "Sir Paul" durch die Welt gelaufen.

Wenn Beatles zu Rittern werden, dann gebührt ihm diese Ehre auch: 2003 wurde Mick Jagger, begleitet unter anderem von Tochter Karis, mit dem Titel "Knight Bachelor" geadelt.

2007 ließ die Queen U2-Sänger Bono in Dublin zum Ritter ("Knight Commander") schlagen. Da er irischer Staatsbürger ist, bleibt ihm der Namenszusatz "Sir" allerdings verwehrt.

Musiker und Aktivist Bob Geldof wurde bereits 1986 zum "Knight Commander". Den Titel "Sir" darf er - wie Bono - als Ire nicht tragen. In den Medien wird dennoch oft der Name "Sir Bob Geldof" verwendet.

Sir Elton John (links, mit Partner David Furnish) wurde 1998 von Queen Elizabeth II. für seine musikalischen und gemeinnützigen Verdienste zum Ritter ("Knight Bachelor") geschlagen.

Seit den 1910er-Jahren gibt es die Ritterwürde auch für Frauen - die sind dann kein "Sir", sondern eine "Dame". So auch Schauspielerin Helen Mirren, der diese Ehre 2003 zuteilwurde.

Ein Yankee-Ritter - gibt es so etwas auch? Jein: 2005 wurde Microsoft-Gründer Bill Gates zum "Knight Commander" erhoben. Als Nicht-Brite darf er den Titel "Sir" allerdings nicht tragen.

Schauspieler Ben Kingsley wurde im Jahr 2000 in den Adelsstand erhoben und von Königin Elizabeth II. zum Ritter ("Knight Commander") geschlagen. Als geborener Brite trägt er auch den Titel "Sir".

Eigentlich sollte Charlie Chaplin schon 1956 zum Ritter geschlagen werden, allerdings gab es Zweifel an seiner moralischen Eignung. 1975 waren diese vergessen und er wurde zum "Knight Commander".

Der "Tiger" Tom Jones wurde 2006 in den Buckingham Palast eingeladen und von der Queen persönlich zum Ritter ("Knight Bachelor") geschlagen. Man nennt ihn fortan "Sir Thomas".

1987 wurde Schauspieler Anthony Hopkins die Ehre des Ritterschlags zuteil. Als "Commander of the Order of the British Empire" trägt der Waliser seither den Titel "Sir".

1988 erhielt Schauspielerin Judy Dench ebenfalls eine Einladung in den Buckingham Palast. Heraus kam sie mit einem neuen Titel: Sie darf sich "Dame Commander" nennen.

Der mehrfache Oscar- und Golden-Globe-Preisträger Michael Caine wurde im Jahr 2000 zum "Knight Bachelor" ernannt. Die Freude über die Anerkennung war nicht nur ihm, sondern auch seiner Frau anzusehen.

Bei ihm hat es etwas länger gedauert, doch 2016 wurde auch Rod Stewart von Queen Elizabeth als "Knight Bachelor" geadelt und erhielt durch Prinz William kurz darauf den Ritterschlag.

Noch nicht einmal 4 Jahre ist es her, dass sich auch Emma Thompson über die Erhebung in den Adelsstand freuen konnte. 2018 wurde die Schauspielerin zur "Dame Commander".

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