Natur

Gartenpflanzen für Vogelfreunde

Damit sich Vögel wie das Rotkehlchen wohlfühlen, sollten Gartenbesitzer einiges beachten.

Heimische Pflanzen sind immer eine gute Wahl. Denn sie kommen mit dem Klima und den Böden klar – und liefern meist Futter für verschiedene Vogelarten.

Vögel lieben Beeren

Mehr als 30 Vogelarten fressen die Beeren des Weißdorns, der in Deutschland weit verbreitet ist.

Wie der Name schon vermuten lässt, ist auch die Vogelbeere bei den Tieren sehr beliebt. Bei über 60 Arten stehen die Beeren auf dem Speiseplan.

Im Herbst und Winter sind Sträucher wie der Schwarze Holunder beliebte Futterquellen für Vögel.

Der Liguster wird bei Vögeln als Brutplatz geschätzt: Manche Arten verlieren ihre grünen Blätter erst im Frühjahr und diese wachsen auch direkt wieder nach.

Ab September sind die Beeren des Ligusters eine Nahrungsquelle.

Insekten als Nahrungsquelle

Blumen und Stauden sind im Garten ratsam, weil sie Insekten anlocken – und diese wiederum werden von Vögeln gefressen.

So etwa beim Pfaffenhütchen: Die Blüten locken erst Insekten an, später wachsen orangefarbene Früchte.

Schutz vor Fressfeinden

Nicht nur das Futter ist wichtig: Einen natürlichen Schutz vor Feinden bieten dornige Hecken für kleinere Vögel.

Unter anderem vor Katzen sind die gefiederten Tiere dort sicher.

Aber auch Kletterpflanzen wie Wilder Wein ergeben an Hauswänden einen beliebten Nistplatz für Amsel und Co.

Hohle Bäume, Nistkästen und Laubhaufen als Brutplatz

Für Vögel, die ihre Jungen in Höhlen aufziehen, sind hohle Bäume ein Muss.

Wer Sperlinge, Meisen und Co. in seinem Garten haben möchte, kann alternativ Nistkästen aufhängen.

Laub und anderes Schnittgut sollte man nicht sofort wegwerfen, sondern zu einem Haufen zusammenkehren. Einige Vogelarten suchen gerne darin nach Nahrung, andere nutzen das Laub sogar als Brutplatz.

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