Welche Kreditkartenarten gibt es eigentlich?

Die Entscheidung für eine bestimmte Art von Kreditkarte ist angesichts der zahlreichen unterschiedlichen Angebote nicht unbedingt einfach. Die Anbieter von Kreditkarten haben für die verschiedenen Zielgruppen unterschiedliche Modelle entwickelt, die sich nach den jeweiligen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten richten. Wir möchten Ihnen diese Arten von Kreditkartenangeboten kurz vorstellen und Ihnen die Entscheidung damit erleichtern.

Kreditkartenarten für alle (Lebens-) Umstände

Ob Schüler oder Student, ob Selbstständiger oder Angestellter, je nach Lebensumstand variieren die Anforderungen, die man an eine Kreditkarte stellt, und ebenso variabel sind die auf dem Markt erhältlichen Arten von Kreditkarten und Kreditkartenverträgen. Befindet man sich noch in der Ausbildung, legt man wohl eher Wert auf niedrige oder gar keine Gebühren, für Selbstständige sind vielleicht gerade die Zusatzleistungen oder die Rückzahlungsmodalitäten bei der Auswahl eines Kreditkartenvertrags ausschlaggebend. Verschaffen Sie sich einen  Überblick und finden Sie die zu Ihnen passende Kreditkarte, z.B. die WEB.DE Kreditkarte.

Die Unterschiede der einzelnen Kreditkartenarten

Die klassische Kreditkarte bietet einen festgelegten Kreditrahmen, der sich nach dem monatlichen Einkommen bzw. nach dem regelmäßigen Geldeingang richtet. Diese Art Kreditkarte ist oft gebührenpflichtig und auch für das Abheben von Bargeld werden oft Gebühren fällig. Eine Alternative hierzu ist die sog. Debit-Kreditkarte. Sie ist, ähnlich der EC-Karte, an ein Girokonto gekoppelt, wobei sich der Verfügungsrahmen nach dem Guthaben auf dem Konto richtet. Gerade für Studenten oder (minderjährige) Schüler empfiehlt sich eine Prepaid-Kreditkarte. Hier wird Guthaben auf ein Konto aufgeladen, über das dann verfügt werden kann. Ist dieses Guthaben aufgebraucht, ist die Prepaid-Kreditkarte nicht mehr einsatzbereit.

Unterschiedliche Kreditkartenarten für verschiedene Bedürfnisse

Wer kein oder nur wenig regelmäßiges Einkommen hat, für den ist eine Prepaid Kreditkarte mit zuvor aufgefülltem Guthaben zu empfehlen. Für Selbstständige ist dagegen eine klassische Kreditkarte mit festgelegtem Kreditrahmen geeignet, am besten als Kreditkarten-Doppel wie bei den WEB.DE Kreditkarten, um geschäftliche Ausgaben strikt von den privaten zu trennen. Eine weitere Kreditkartenart bildet die Firmenkreditkarte für Mitarbeiter, die bspw. häufig beruflich unterwegs sind. Mit ihr lassen sich Reisekosten wie Hotels, Flüge, Mietwagen, Geschäftsessen oder Sonstiges bequem begleichen. Hier sollte der Mitarbeiter jedoch darauf achten, dass er nicht versehentlich auch private Ausgaben mit der Firmenkreditkarte bezahlt.

Kreditkarte ohne Schufa – geht das?

Wer eine Kreditkarte beantragt, wird zuvor von der ausgebenden Bank auf seine Bonität überprüft, um sicherzustellen, dass gewährte Kredite auch zurückbezahlt werden können. Meist geschieht das über die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa. Fällt diese Schuf-Überprüfung negativ aus, wird die Bank oder das ausgebende Institut den Antrag auf Ausstellung einer Kreditkarte in den allermeisten Fällen ablehnen. Doch es gibt Alternativen.

Kreditkartenarten bei negativer Schufa-Auskunft

Falls Sie wegen negativer Schufa-Auskunft keine klassische Kreditkarte bewilligt bekommen, bleiben Ihnen zwei Möglichkeiten. Zunächst gibt es die Kreditkartenart „Prepaid“, bei der Sie ein Guthaben aufladen, über das Sie dann verfügen können. Dadurch gewährt Ihnen die Bank keinen Kredit, den Sie zurückbezahlen müssen, da Sie das Geld ja zuvor einbezahlt haben. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie eine sog. Partnerkarte bspw. von Ihrem Lebenspartner oder einer vertrauten Person nutzen. Da diese Person als Hauptkarteninhaber verantwortlich und haftbar für diese Karte ist, ist eine Schufa-Auskunft über Sie selbst nicht erforderlich.