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Neuer Audi A6 (C8): So wollen die Ingolstädter BMW und Mercedes ausstechen

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Audi bringt noch in diesem Jahr die Neuauflage des A6. Den Start macht im Sommer die Limousine, wenig später folgt dann auch der beliebte Avant. Natürlich erhalten beide Varianten eine aufgefrischte Optik. Außerdem zieht reichlich Technik unter dem Blech und ins Cockpit ein. Reicht die neuerliche Offensive in der oberen Mittelklasse, um die Konkurrenten von BMW und Mercedes hinter sich zu lassen? © 1&1 Mail & Media / CF

Audi bringt noch in diesem Jahr die Neuauflage des A6. Den Start macht die Limousine, wenig später folgt dann der Avant. Natürlich erhalten beide Varianten eine aufgefrischte Optik. Außerdem zieht reichlich Technik unter dem Blech und ins Cockpit ein. Reicht die neuerliche Offensive in der oberen Mittelklasse, um die Konkurrenten von BMW und Mercedes hinter sich zu lassen? Besagte Konkurrenten haben unlängst vorgelegt und die neuen Modelle von 5er und E-Klasse eingeführt.
Der bereits seit 2010 produzierte A6 (C7) ist hierdurch ein wenig ins Hintertreffen geraten.
Damit könnte jetzt Schluss sein. So soll die achte Generation des Ingolstädters mit mehr intelligenter Assistenz, großen Anzeigen im Cockpit und einem stark überarbeiteten Design bei der potenziellen Kundschaft punkten.
Letzteres umfasst sowohl umfangreiche Retuschen im Detail als auch betont kraftvolle Proportionen im Allgemeinen.
Erheblichen Anteil an besagten Proportionen haben etwa die vergleichsweise stark ausgestellten Radhäuser.
An der Front unterstreicht der einmal mehr nachgeschärfte und in die Breite gewachsene Single-Frame-Grill den souveränen Auftritt des neuen A6.
Am anderen Ende des A6 sticht derweil die durchgezogene Chromleiste ins Auge, die inmitten der einen Heckleuchte entspringt und bis tief in die gegenüberliegende Leuchteneinheit hineinreicht.
In der Seitenansicht dominieren Charakter gebende Kanten und behutsam eingesetzte Vertiefungen im Blech das Bild.
Im Großen und Ganzen bleibt beim Blick auf all die Änderungen beim Exterieur dennoch festzuhalten, dass sich das Premiummodell auch weiterhin sofort als typischer A6 zu erkennen gibt.
Auch beim Interieur waren die Audi-Ingenieure ganz offensichtlich nicht untätig.
Spätestens beim Einsteigen geraten zwei große Anzeigen in den Fokus. Neben dem Infotainment-Bildschirm umfasst das Cockpit auch ein Display, das die konventionellen Rundinstrumente ersetzt.
Doch auch die Passagiere im Fond sollen vom Modellwechsel profitieren. Audi verspricht hier eine im Vergleich zum Vorgänger und den wichtigsten Wettbewerbern größere Beinfreiheit.
Schon im Juni sollen die ersten Limousinen dann zu den Händlern rollen. Kunden können zunächst aus drei Selbstzündern und einem Turbobenziner wählen. Die Aggregate leisten zwischen 204 und 340 PS.
Ab einem Basispreis von 58.050 Euro bekommen Käufer dann beispielsweise eine A6 Limousine 50 TDI quattro.