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Der neue Audi A8 und A8 L: Das ist die neue Oberklasse aus Ingolstadt

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Audi zeigt die vierte Generation seines Luxus-Flaggschiffs: Der neue Audi A8 ist Tradition und Fortschritt zugleich. Während das Design von Chefdesigner Marc Lichte nur behutsam weiterentwickelt wurde, schließen die Ingolstädter in Sachen Technik zur Konkurrenz auf – und wollen diese teilweise sogar überbieten. Das ist der neue Audi A8! © 1&1 Mail & Media / CF

Audi zeigt die vierte Generation seines Luxus-Flaggschiffs: Der neue Audi A8 ist Tradition und Fortschritt zugleich. Während das Design von Chefdesigner Marc Lichte nur behutsam weiterentwickelt wurde, schließen die Ingolstädter in Sachen Technik zur Konkurrenz auf – und wollen diese teilweise sogar überbieten. In schickem Rot fährt der Hersteller das neue Modell auf die Bühne.
Während die Gesamtlänge des neuen A8 um 37 Millimeter und der Radstand um 6 Millimeter wächst, ist die Karosserie erstmals um etwa vier Millimeter schmaler geworden. Dafür legt die Dachhöhe um einige Millimeter zu.
Das neue Flaggschiff trägt den mächtigen Singleframe-Kühlergrill besonders breit: Einige Designelemente hat das erste komplett von Marc Lichte gestaltete Modell von der "Prologue"-Studie übernommen.
Auf die feine "Tornadolinie" in Höhe der Türgriffe sind die Alu-Experten von Audi besonders stolz. An den Flanken gibt es reichlich Chrom. Mit 5,17 Metern ist schon das normale Modell üppig dimensioniert.
Mit 5,30 Metern übertrifft der Audi A8 L den A8 wie bisher um rund 13 Zentimeter. Das kommt vor allem den Fondpassagieren zugute, die in der neuen Langversion eine wahre Luxuslounge vorfinden sollen.
Große Einzelsessel und eine schwebende Bedienkonsole machen Eindruck. Das Display in der Mitte lässt sich herausnehmen und als Tablet verwenden, es arbeitet mit einer Android-Software.
Das Cockpit zeichnet sich durch horizontale Linien und glatte Klavierlack-Oberflächen aus. Digitale Instrumente und mehrere Touchscreens sind Serie. LED-Ambientebeleuchtung gibt es natürlich ebenfalls.
Der Dreh-Drücksteller in der Mittelkonsole fliegt raus und die Klimaelektronik lässt sich per Touch-Display bedienen.
Die Produktbilder von Audi legen es bereits nahe: Die Langversion des Audi A8 ist besonders für arbeitsame Menschen mit eigenem Chauffeur gedacht. Ab 2018 könnte aber sogar der überflüssig werden: Automatisierte Fahrfunktionen wie Parkpilot, Garagenpilot und Staupilot kommen dann unter dem Namen "Audi AI" in Serie.
Der Beifahrersitz kann im A8 L vorgeklappt werden – das schafft Raum für ein ausgedehntes Nickerchen.
Im Fond des normalen A8 geht es selbstverständlich etwas beengter zu. Dennoch: Audi will den größten Innenraum in der Oberklasse haben.
Das neue, vollaktive Luftfederfahrwerk soll nicht nur besonders komfortabel sein, es kann sogar einen drohenden Seitenaufprall erkennen und hebt binnen Millisekunden die Aufprallseite um bis zu 80 Millimeter an – das soll die Passagiere beschützen.
Zum Marktstart tritt der neue Audi A8 zunächst mit zwei V6-Turbomotoren an. Der Diesel leistet 286 PS, der Benziner 340 PS. Der 4.0 TDI mit 435 PS aus dem SQ7 sowie der Zwölfzylinder-Benziner mit 585 PS sollen 2018 nachgeschoben werden. Auch ein 460 PS starker V8-Benziner und ein 449 PS leistender Plug-in-Hybrid werden folgen. Achtgangautomatik und Allradantrieb sind in allen Versionen Serie.
Markant: das neue LED-Rückleuchtenband über die gesamte Fahrzeugbreite. Interessant: Dank neuartiger Allradlenkung soll der Wendekreis des A8 kleiner ausfallen als der des A4.
Noch im Herbst kommen die neuen A8-Modelle auf den Markt. Der Grundpreis für den "kurzen" Audi A8 beträgt 90.600 Euro, der A8 L startet bei 94.100 Euro. Das Vorgängermodell war in der günstigsten Kombination bereits ab rund 83.000 Euro zu haben.
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