Die häufigste Ursache von Autopannen ist die Autobatterie. Das gilt besonders jetzt in der kalten Jahreszeit. Was Autofahrer tun können, um ihre Batterie zu schonen.

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Rund 3,8 Millionen Mal ist der ADAC im vergangenen Jahr ausgerückt, um Autofahrern zu helfen. Die meisten Pannen - knapp 42 Prozent - waren auf Probleme mit der Autobatterie zurückzuführen.

Grund dafür sei das hohe Alter der zugelassenen Fahrzeuge, das aktuell im Schnitt bei 9,5 Jahren liegt, hieß es vom ADAC. Ältere Batterien seien besonders kälteanfällig.

Autofahrer könnten aber einiges tun, um ihren Batterien ein wenig Extra-Schonung zu geben, die sie gerade jetzt im Winter brauchen. Die wichtigste Regel sei: Strom sparen! Im Winterbetrieb sei der Strombedarf durch diese Faktoren deutlich höher:

  • Heckscheibenheizung
  • Licht
  • Scheibenwischer
  • Gebläse
  • Sitzheizung

All das ist im Winter häufiger im Einsatz. Die Folge kann sein, dass es die Lichtmaschine besonders auf Kurzstrecken nicht mehr schafft, die Batterie nachzuladen.

Heckscheibe: Heizung nicht zu lange nutzen

Besonders viel Energie verbraucht die Heckscheibenheizung. Bei freier Sicht wird sie daher am besten schnell wieder abgeschaltet.

Aber ganz wichtig: Bei schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit darf nicht bei der Beleuchtung gespart werden, warnt der ADAC auf seiner Webseite.

Tipp: Aufladen am Ladegerät

Alte Batterien haben aber schon bei milden Temperaturen Schwierigkeiten, den Wagen anzulassen. Schon ab vier Jahren könne es kritisch werden, heißt es vom ADAC.

Je kälter es wird, desto eher müsse mit einem Zusammenbruch gerechnet werden. Manchmal wirkt nochmal ein Aufladen am Ladegerät als Vitalkur. Ansonsten hilft allerdings nur eine neue Batterie.

Nach der häufigsten Pannenursache Autobatterie folgten 2019 in der Pannenstatistik Probleme mit dem Motor (17,4 Prozent). Mit 15,5 Prozent waren Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk oder Antrieb Gründe, warum die Pannenhilfe ausrückte. (dpa/af)  © dpa

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