Vor knapp einem Jahr hat Porsche Lamborghini den Rundenrekord für Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife abgeknöpft. In 6.47,3 Minuten war der Porsche 911 GT2 RS um den Ring gerast. Jetzt holen sich die Italiener den Rekord zurück – mit einem Supersportwagen, der noch nicht zu kaufen ist.

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Für die einen sind es zweieinhalb Sekunden, für Autofans und Sportwagenschmieden der Unterschied zwischen Rekord und Nicht-Rekord.

Mit 6.47,99 Minuten hat Lamborghini am gestrigen Donnerstag, dem 26. Juli, eine neue Bestzeit auf der Nordschleife aufgestellt. Der Vorsprung war knapp, aber eindeutig.

Rundenrekord machen Porsche und Lamborghini unter sich aus

Porsche und Lamborghini sind Erzrivalen, wenn es um Ringrekorde für straßenzugelassene Sportwagen geht.

Drei Jahre galt der Rekord des Porsche 918 Spyder von 2012. 2016 lag der Lamborghini Huracán Performante dann mit fulminanten 6:52.01 vorn. Im September 2017 fegte der Porsche 911 GT2 RS mit seiner neuen Fabelzeit über die Strecke. Jetzt ist wieder Lamborghini mit dem Aventador SVJ am Drücker.

Das Rekordfahrzeug war noch im Tarnlook unterwegs, denn offiziell vorgestellt wurde der neue Aventador noch nicht. Deswegen gibt es auch noch keine gesicherten Informationen zu den technischen Daten des Supersportwagens.

Niedriges Leistungsgewicht durch Leichtbau

Stolz verkündet hat Lamborghini jedoch schon, dass es der Lamborghini Aventador SVJ auf ein hervorragendes Leistungsgewicht von 1,98 kg/PS bringt. Diesen Bestwert erreichten die italienischen Designer durch reichliche Verwendung von Leichtbaumaterialien. Die Motorleistung dürfte jenseits der 700 PS liegen.

Das Fahrwerk des neuen Aventador hat Lamborghini ebenfalls gründlich überarbeitet, insbesondere Allradantrieb, Hinterradlenkung und Stabilitätskontrolle. Eine Spezialität von Lamborghini ist das patentierte System „Ala 2.0“ für aktive Aerodynamik. Dadurch werden die Spoiler mit Elektromotoren so eingestellt, dass sie je nach Fahrsituation auf hohen Abtrieb oder für niedrigen Luftwiderstand optimiert sind. Dieses System hatte Lamborghini erstmals mit dem Huracán eingeführt.

Technologien von Lamborghini vereint

Bei Lamborghini sind sie stolz auf ihre neueste Kreation. Unternehmenschef Stefano Domenicali: „Der Aventador SVJ erhält den Beinamen ‚Jota‘, mit dem wir seine rennsportlichen Talente würdigen. Dieser neue Wagen vereint die Technologien von Lamborghini, um einen Sportwagen zu schaffen, der alle bisherigen Leistungsmaßstäbe übertrifft.“

Vorgestellt wird der Lamborghini Aventador SVJ auf der kalifornischen “Monterey Car Week“ im kommenden August.  © 1&1 Mail & Media / CF

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