Hamburg - Bei modernen Autos ist es kaum noch erforderlich, den Schlüssel ins Türschloss zu stecken, um rein zukommen. Entweder per Knopfdruck auf den Schlüssel oder vollautomatisch entriegeln sich die Türen. Manchmal reicht das Erkennen des Schlüssels, um das Auto auf Knopfdruck starten zu können. Doch was ist, wenn der Funkschlüssel streikt, etwa weil eine leere Batterie den Sender lahmlegt und die Bordelektronik nicht öffnet?

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Jetzt keine Panik – und den Pannendienst muss man in der Regel auch nicht rufen. Denn auch mit dem lahmgelegten Schlüssel gelangt man ins Auto, berichtet die "Auto Bild" (23/2024). Die stete Betriebsbereitschaft gehört zu den gesetzlichen Anforderungen.

Wo kommt der Notschlüssel rein? Die Betriebsanleitung gibt Auskunft

Am Schlüssel erkennt man auf den ersten Blick meist keinen klassischen Bart mehr, noch lässt sich am Türgriff ein Schloss ausmachen. Wie man dennoch reinkommt, unterscheidet sich von Modell zu Modell. Daher setzen sich Autofahrer besser frühzeitig mit diesem Fall auseinander. Die nötigen Informationen stehen in der Regel in der Betriebsanleitung – in gedruckter oder digitaler Form. Dort finden sich auch Hinweise zum Batteriewechsel. Im Zweifel den Hersteller kontaktieren.

Dabei geht es um die Frage, wo sich der klassische Schlüsselbart am oder im Funkschlüssel versteckt. Manchmal etwa muss man den Schlüssel dazu mit Tasten öffnen oder ihn herausziehen. Dann muss man das Schloss am Auto suchen. Manchmal ist es freiliegend oder aber auch mal unter versenkbaren Türgriffen zu finden. An anderen Autos muss man erst mit dem Notschlüssel eine Klappe öffnen, um das Schloss freizulegen.

Auch das Prozedere, den Wagen zu starten, unterscheidet sich im Einzelfall - beispielsweise kann der Schlüssel dazu an eine klar benannte Stelle gehalten werden müssen.   © Deutsche Presse-Agentur

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