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Der neue BMW i3: Facelift und neue Sportversion i3s feiern auf der IAA Premiere

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Der BMW i3 bekommt zur IAA 2017 in Frankfurt ein Facelift verpasst. Gleichzeitig debütiert das Elektroauto aus München als neue Sportvariante BMW i3s. Der 33-kWh-Akku wird künftig außerdem serienmäßig verbaut. Aber auch optisch macht der Stromer ein paar Schritte nach vorne. © 1&1 Mail & Media / CF

Das Facelift ist deshalb vor allem aus technischer Sicht nötig. So verschwindet die bisherige Basismotorisierung mit 22 kWh (60Ah) aus dem Programm. Stattdessen zieht der bisher optional erhältliche 33-kWh-Akku mit 94 Ah in die Serie ein.
Hinzukommt ein neues Sportmodell, das die Bezeichnung i3s tragen wird. Hier wird künftig noch ein bisschen mehr Leistung mobilisiert und auch optisch deutlich mehr Sportlichkeit suggeriert.
In Zahlen bedeutet das: Der neue BMW i3 leistet 170 PS (125 kW) und ein maximales Drehmoment von 255 Newtonmetern, der BMW i3s kommt auf 185 PS (135 kW) und 270 Newtonmeter. In puncto Reichweite liegen beide Modelle aber nahezu gleich auf. Für den i3 gibt BMW 235 bis 255 Kilometer an, beim i3s sollen es 235 bis 245 Kilometer sein (beides laut WLTP-Norm). Laut NEFZ schaffen die Modelle 300 Kilometer (i3) sowie 280 Kilometer (i3s) mit einer Akkuladung.
Einen größeren Unterschied gibt es aber bei den Fahrleistungen: Während der i3 für den Sprint auf 100 km/h 7,3 Sekunden benötigt, schafft der i3s diese Disziplin in 6,9 Sekunden. In der Spitze erreicht der i3 150 km/h, der i3s ist bis zu 160 km/h schnell.
Das Leistungsplus des BMW i3s gegenüber dem i3 soll vor allem aus einer neuen Motorsteuerung und neuen Leichtlauflagern resultieren.
Aber der i3s hat noch mehr auf dem Kasten. Das Fahrwerk wurde speziell angepasst und soll spürbar straffer ausfallen als beim normalen i3. Im Sport-Modus soll der Motor außerdem noch schneller reagieren und die Lenkung direkter sein.
Ein dezent tiefergelegtes Fahrwerk und sportlicher gestaltete Schürzen sorgen für eine moderate Breitbau-Optik. Insgesamt ist der i3s gegenüber dem i3 um 10 Millimeter tiefer und 40 Millimeter breiter.
Im Innenraum beider Modelle ändert sich dagegen wenig. Allerdings zieht das aktualisierte iDrive-Infotainmentsystem mit 10,25-Zoll-Display und höherer Auflösung ein. Neue Materialien sollen den ohnehin hochwertigen Eindruck weiter unterstreichen.
Zu den modellübergreifenden Neuerungen zählen außerdem die neuen Voll-LED-Scheinwerfer, die nun ebenfalls serienmäßig mit an Bord des i3 sind. Noch mehr Agilität bei zunehmender Stabilität verspricht eine neu abgestimmte Stabilitätskontrolle (DSC). Sogar kontrollierte Drifts sollen möglich sein.
Insgesamt fallen die optischen Neuerungen am i3 weniger auf als am i3s. Bei diesem wurden weitere Karosserieteile in schwarz lackiert (u.a. Kotflügel). Optional sind für den i3s außerdem 20 Millimeter breitere 20-Zoll-Felgen erhältlich.
Der BMW i3 kommt ebenfalls mit einer neu gestalteten Frontpartie. Auffälligstes Merkmal sind jedoch die neuen waagerecht angeordneten LED-Blinker, die ihre runden Vorgänger ersetzten.
Farblich wird das Facelift durch zwei neue Lackierungen in Imperial Blue und Melbourne Red ergänzt. Ein paar neue hochglanzschwarze Akzente und frischer Chrom-Zierrat finden sich an beiden Modellen.
Nach seiner Premiere auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September 2017) soll der neue BMW i3 schon im November zu den Händlern rollen.
Die Preise für den normalen i3 starten dann bei 37.550 Euro beziehungsweise 42.150 Euro mit Range-Extender (38 PS starker Benzinmotor). Der neue BMW i3s kostet mindestens 41.150 Euro und mit Range-Extender 45.750 Euro
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