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Elektrische Extravaganz: Das sind die verrücktesten Elektroautos der Welt

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Elektroautos sind langweilig? Diese Boliden wollen das Gegenteil beweisen: Ob mit geballter Motorleistung, verrücktem Design oder maximalem Fahrspaß führen diese Stromer vor, wie spannend das E-Auto sein kann. © 1&1 Mail & Media / CF

Elektroautos sind langweilig? Da kann Mate Rimac, Gründer von Rimac Automobili in Kroatien, nur lachen: Sein 1224 PS starkes Rimac Concept One beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Tempo 100. Über 355 km/h soll der Bolide schnell werden.
Auf ganz ähnliche Fahrwerte kommt das Elextra Electric Supercar, das in der Schweiz entwickelt wurde, aber in einer Auflage von 100 Exemplaren in der Nähe von Stuttgart gefertigt werden soll.
Ein Elektroauto mit einer Turbine als Range Extender? Das gibt es vom Elektroauto-Start-up Techrules in Form des Ren. Mit 1.305 PS und sechs Elektromotoren will das Geschoss in die oberste Liga aufsteigen. Gebaut werden soll er tatsächlich, und zwar in Italien – von dort stammt auch das Design.
Eine ganz andere Zielgruppe bedient der Bollinger B1 von Unternehmensgründer Robert Bollinger. Sehr pflegeleicht und maximal praktisch soll der Offroader sein. Noch ist der kantige E-Geländewagen ein Unikat. Bei einer Serienfertigung soll es Akkus mit 60 und 100 Kilowattstunden Kapazität geben.
Das amerikanisch-chinesische Automobil-Start-up Nio zeigte kürzlich in Shanghai das Elektro-SUV Nio ES8. Das Design stammt aus Deutschland. Bei den Fahrwerten soll der Stromer seine Konkurrenz mit herkömmlichen Motoren locker hinter sich lassen.
Länge läuft: Der mächtige Faraday Future FF91 aus den USA soll dem Tesla Model X auf die Pelle rücken. 2018 soll der FF91 auf den Markt kommen. Angetrieben wird das vanartige SUV von einem 1065 PS starken E-Motor-System.
Zwei Elektromotoren, ein 100-Kilowatt-Akku und Werbehelfer Arnold Schwarzenegger höchstpersönlich reichen aus, um aus dem Spritschlucker Hummer H1 einen leisen Offroader mit Sprintqualitäten zu machen. Aber mal ernsthaft: Kreisel Electric aus Österreich hat jede Menge Know-how in dieses Monster gesteckt.
Und auch bei der elektrischen G-Klasse von Kreisel konnte der ehemalige "Terminator" nicht widerstehen. In flotten 5,6 Sekunden geht der E-Offroader auf Tempo 100.
Noch spektakulärer ist der Kreisel EVEX 910e, ein Elektro-Nachbau auf Basis des legendären Renn-Porsche 910. 490 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment beschleunigen die gelbe Flunder in 2,5 Sekunden auf Tempo 100.
Wenn die elektrische Zukunft der Briten aussieht wie der Bentley EXP 12 Speed 6e, kann sie gerne sofort beginnen.
Dieses Auto ist der inoffizielle Spitzenreiter auf dem Nürburgring: In 6:45 Minuten rauschte der Nio EP9 über die Nordschleife. Ob das Supercar der Chinesen in Serie gebaut wird, ist noch offen.
Auch US-Hersteller Fisker will mit dem E-Motion eine Rolle bei den Elektroautos spielen. Mit günstigen Preisen will der Hersteller mit dem Auto vorallem dem Tesla Model 3 Konkurrenz machen.
Aus Finnland kommt diese blaue Flunder: Der Toroidion 1MW Concept soll - ganz dem Namen nach - ein Megawatt (1.360 PS) an Leistung liefern und damit in nur elf Sekunden auf unfassbare 400 km/h beschleunigen.
Fast geräuschlos und knapp über den Asphalt fliegen soll man mit dem Morgan EV3: Das Elektro-Dreirad mit Retrodesign aus Großbritannien ist ein echter Spaßmacher und soll Mitte des Jahres in Produktion gehen. Preise sind noch nicht bekannt.
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