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Ford Mustang Bullitt geht bei uns an den Start: Das sind die Highlights

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Bereits Anfang des Jahres zeigte Ford den neuen Mustang Bullitt auf der großen Bühne. Von Beginn an war klar, dass die Neuauflage des legendären Klassikers streng limitiert sein würde. Unklar war hingegen, ob es das Sondermodell auch auf offiziellem Wege nach Europa schafft. Nun ist er da. © 1&1 Mail & Media / CF

Überhaupt erst aufgelegt wurde das Sondermodell zur Feier des 50. Jubiläums des gleichnamigen Films. Nicht zuletzt Leinwandlegende Steve McQueen machte den Streifen zum absoluten Klassiker.
Stilecht bietet Ford den Bullitt in Montana-Grün Metallic an, Käufer bekommen auf Wunsch aber auch ein Exemplar in sogenanntem Irridium-Schwarz Mica.
Auffälligstes Merkmal des Bullitt ist jedoch, dass er kaum auffällige Merkmale besitzt. Wie schon beim klassischen Vorbild präsentiert sich die Karosse ausgesprochen clean und geradlinig.
So weist das Exterieur abgesehen vom Bullitt-Logo am Heck kaum Embleme auf.
Ähnliches gilt für das Interieur. Auch hier verzichten die Designer auf übertriebene Effekthascherei. Zu erkennen gibt sich der Bullitt trotzdem, etwa durch die nummerierte Plakette im Armaturenbrett auf der Beifahrerseite …
… sowie den markanten Billardkugel-Schaltknauf, den schon Steve McQueen als Lieutenant Frank Bullitt im historischen Vorbild in die Hand nahm.
Selbstverständlich haben die Ingenieure auch unter der Haube Hand angelegt. Der überarbeitete 5-Liter-V8 leistet im neuen Bullitt 460 PS und kann somit auf zehn Pferdchen mehr zurückgreifen als ein vergleichbarer Mustang GT. Hierzu kommt unter anderem die Motormanagement-Kalibrierung des Shelby GT350 zum Einsatz.
Die spezielle Abgasanlage soll die ambitionierte Kurvenhatz oder auch den amtlichen Kavalierstart stets mit standesgemäßem Klang untermalen.
Doch nicht nur aus den massiven Endrohren gibt’s einiges auf die Ohren. Serienmäßig mit an Bord ist auch ein Setup des Soundspezialisten B&O mit satten 1.000 Watt Spitzenleistung.
Darüber hinaus verbaut Ford im Innenraum das per Sprachbefehl bedienbare Ford SYNC3-System samt Touchdisplay.
Nicht von der Stange sind die speziell ausgewählten 19-Zöller. Dahinter verbergen sich rot lackierte Brembo-Bremssättel, die einen der wenigen Kontraste setzen.
Wer jetzt erst auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich sputen. Ford zufolge ist ein Großteil der für Deutschland vorgesehenen Exemplare bereits vergriffen.
Außerdem sollten Interessenten mindestens 52.500 Euro einplanen, um sich einen Bullitt in die Auffahrt zu stellen. Zum Vergleich: Den Basis-Mustang-GT bietet Ford derzeit ab 46.500 Euro an.
Die Fahrzeuge werden übrigens ausschließlich über offizielle Ford Stores ausgeliefert. Die Produktion für den europäischen Markt soll schon im Juni starten.
Die ersten Exemplare der liebevollen Hommage an den legendären Mustang GT Fastback von 1968 gehen hierzulande dann ab August an die Käufer.
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