Auto

Freunde des Käfers aufgepasst: Das ist der Memminger Roadster 2.7

Kommentare21

Käferspezialist Memminger aus dem bayerischen Reichertshofen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Traum vieler Käferfans in die Tat umzusetzen. Herausgekommen ist ein von Grund auf neu konstruiertes Auto im klassischen Gewand: der Memminger Roadster 2.7. © 1&1 Mail & Media / CF

Das Unternehmen von Georg Memminger gilt als Experte für die Restaurierung alter Käfer-Modelle, und zwar in erster Linie der Cabrios.
Parallel zur Auffrischung originaler Exemplare hat sich Georg Memminger nun an einem weiteren lange gehegten Traum gewagt: die Umsetzung eines eigenen Modells.
Offensichtlich stand aber auch beim Memminger Roadster 2.7 das klassische Käfer-Cabrio Pate – kein Wunder, lieferte ein echter Beetle doch die Basis für die Eigenentwicklung.
Insbesondere die freundlich dreinblickende Front samt verchromter Stoßstange sowie die charakteristisch ausgeformten Kotflügel lassen daran keinen Zweifel.
Erst bei einem genaueren Blick auf die Details werden die modernen Einflüsse deutlich. So etwa an den aufwendig gestalteten Scheinwerfern, die mit neuester Lichttechnik ausgestattet sind.
Am vergleichsweise breiten Heck des Memminger Roadsters erfreuen sich Käferfans sicher an den typischen Doppelendrohren.
Ein wenig oberhalb der nahezu kreisrunden Rückleuchten findet sich zudem ein wohlgeformter Bürzel.
Auffällig ist, dass die Neukonstruktion schon auf den ersten Blick deutlich sportlicher daherkommt als das ikonische Vorbild.
Natürlich kommt als Aggregat nur ein stilechter Boxer infrage – luftgekühlt, versteht sich.
Der ist mittig im Roadster untergebracht und schöpft satte 210 PS aus den namensgebenden 2,7 Litern Hubraum.
Zum Vergleich: Das historische Vorbild musste mit maximal 1,6 Litern Hubraum und einem Bruchteil der Leistung auskommen.
Trotz des deutlich stärkeren Aggregats hat es Memminger geschafft, das Gewicht weit unterhalb einer Tonne zu halten. Wie dies möglich war, daraus machen die Oldtimer-Experten kein Geheimnis. So wurde beim Roadster 2.7 unter anderem auf jegliche Form von elektronischem Schnickschnack für Fahrer und Passagiere verzichtet.
Im Cockpit finden sich lediglich die essenziellen Armaturen wie Tacho, Uhr, Öldruckanzeige sowie Ölthermometer und natürlich der obligatorische Drehzahlmesser.
Bei den Sitzbezügen setzt Memminger auf ein klassisches Karo-Design.
Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Zwar handelt es sich beim Memminger Roadster 2.7 noch um ein Einzelstück, eine Kleinserie für ernsthaft interessierte Freunde automobiler Ikonen scheint aber im Bereich des Möglichen.
Neue Themen
Top Themen