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Geschärfter Look, neue Motoren: So kommt der neue Mercedes-Benz CLS

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Daimler enthüllt ihn auf der Los Angeles Auto Show: Der neue Mercedes-Benz CLS soll den Erfolg seiner Vorgänger fortsetzen. Auf den ersten Blick wirkt er nicht mehr so unangepasst wie die vorigen Generationen, zeigt er doch das künftige Markengesicht der Stuttgarter. Unter dem schicken Blech wird mächtig aufgerüstet. © 1&1 Mail & Media / CF

Daimler enthüllt ihn auf der Los Angeles Auto Show: Der neue Mercedes-Benz CLS soll den Erfolg seiner Vorgänger fortsetzen. Auf den ersten Blick wirkt er nicht mehr so unangepasst wie die vorigen Generationen, zeigt er doch das künftige Markengesicht der Stuttgarter, das zum Beispiel auch die neue A-Klasse tragen wird. So oder so: Auch die dritte Generation des "viertürigen Coupés" ist ein schicker Luxusgleiter geworden.
Lange Schnauze, langer Radstand, wuchtiger Überhang am Heck: Auch der neue CLS ist kein Kompaktwagen. Die Fensterlinie ist gegenüber dem Vorgänger praktisch nicht verändert worden, dafür gibt es stärker modellierte Sicken und Kanten.
Mit einem cW-Wert von 0,26 ist der neue CLS so windschnittig, wie er aussieht - das soll sich auch beim Spritverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten positiv bemerkbar machen.
Neue Scheinwerfer, breite Schürzen: Der Grill ist jetzt unten breiter als oben und optisch näher am AMG GT.
Die Rückleuchten nehmen das Design der aktuellen Benz-Modelle auf: Horizontal gezeichnet, betonen sie die Breite des CLS.
Der Innenraum sieht stark nach E-Klasse Coupé aus. Das große Widescreen-Display mit zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen gibt es nur gegen Aufpreis. Die turbinenartigen Lüftungsdüsen lassen sich beleuchten.
Das Multifunktions-Lenkrad mit der Tempomat-Funktion in der linken Speiche stammt aus der S-Klasse.
Mit der sogenannten "Energizing Komfortsteuerung" (optional) wird die Beleuchtung je nach vorgewähltem Programm automatisch angepasst. Dazu ändern Klimaanlage, Sitzheizung und/oder -belüftung sowie Massage-Funktion den Zustand. Sogar die Musik kann sich der jeweiligen Stimmungslage anpassen.
Ebenfalls eine Sache des Geldbeutels ist das Fahrwerk: Serienmäßig federt der CLS konventionell, wer etwas mehr will, bekommt adaptive Dämpfer oder gleich ein komplettes Luftfahrwerk.
Die zackig gezeichneten Scheinwerfer beherbergen optional Matrix-LED-Leuchten mit Ultra Range Fernlicht: Bis zu 650 Meter weit soll damit die Nacht durchbrochen werden.
Die "Edition 1", die Mercedes wieder zum Marktstart des CLS ein Jahr lang anbieten wird, umfasst nicht nur den schicken Diamantgrill und zahlreiche Plaketten. Auch schwarze 20-Zoll-Räder sind Teil der Ausstattung.
Zum Start kommt der neue CLS mit drei Motoren aus der neu entwickelten Reihensechszylinder-Familie. Darunter befinden sich zwei Diesel und ein Turbobenziner.
Los geht's mit dem CLS 350 d 4Matic, der aus 3,0 Litern Hubraum 286 PS schöpft. Im großen Diesel CLS 400 d 4Matic stehen satte 340 PS bereit. Der vorerst einzige Benziner in Form des CLS 450 4Matic kommt mit E-Unterstützung und 367 PS.
Vier- und Achtzylindermotoren dürften nach der Markteinführung folgen - Details hierzu gibt es allerdings noch nicht.
Ab März 2018 rollt der neue CLS zu den Händlern. Zu den Preisen schweigt sich Mercedes noch aus, teurer als Generation zwei dürfte er jedoch werden: Der Vorgänger kostete mit Minimalausstattung mindestens 55.000 Euro.
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