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Für individuelle Käferliebe: Abt Individual Beetle zeigt, was möglich ist

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VW- und Audi-Haustuner Abt hat für all jene Kunden die Abteilung ABT Individual geschaffen, die sich noch das Quäntchen mehr Individualität wünschen, als ein Abt ohnehin schon bietet. Diese macht auf Kundenwunsch aus jedem Modell der beiden Marken ein echtes Unikat. Was dabei möglich ist, zeigt die Allgäuer Tuningschmiede jetzt anhand des Abt Individual Beetle. © 1&1 Mail & Media / CF

Abt-Chef Hans-Jürgen Abt fasst die Intention hinter der Abteilung Abteilung ABT Individual wie folgt zusammen: „Allen Menschen, die ein unverwechselbares Auto jenseits des Mainstreams suchen, können wir ein einzigartiges Angebot machen, das Tuning aus dem Katalog nicht bieten kann“.
Dabei wollen die Designer und Ingenieure möglichst jedem Kundenwunsch gerecht werden, ganz gleich, ob ein Kunde seinen Abt gleich als solchen zu erkennen geben möchte oder sich Understatement und unaufdringliche Veränderungen wünscht.
Eines der jüngsten Projekte von ABT Individual ist ein aktuelle VW Beetle, genauer gesagt, die Oben-ohne-Variante der Neuauflage des Klassikers.
Äußerlich präsentiert sich der Käfer beinahe schon auffällig zurückhaltend. Der hochwertig wirkende Bronzeton (foliert) zeigt ein edles, leicht mattes Finish.
Bei genauerer Betrachtung stechen aber nicht nur ausgemachten Autocracks die zahlreichen Besonderheiten dieses Exemplars ins Auge.
Die VW-Embleme etwa lackiert Abt schwarz und lässt sie so ein wenig in den Hintergrund rücken.
Nicht zuletzt durch diese Maßnahme richtet sich der Blick des Betrachters schneller auf die gesetzten Highlights. Allen voran können hier die großen 19-Zöller (Typ ABT ER-C) genannt werden. In Verbindung mit der dezenten Tieferlegung verleihen die Rädern dem Cabrio einen souveränen Auftritt.
Die dafür verantwortlichen ABT-Fahrwerksfedern dürften zudem für eine deutliche sattere Straßenlage sorgen.
Und die kann der Abt Individual Beetle auch gut gebrauchen. Die Ingenieure haben sich nämlich nicht nur mit Äußerlichkeiten aufgehalten, sondern auch unter der Haube Hand angelegt.
Leistete das Aggregat in der Serie noch 220 PS, stehen nach der Leistungsspritze satte 290 PS zu Buche.
Natürlich wäre es in Anbetracht dieser Leistungsdaten fahrlässig, die Bremsanlage nicht mitwachsen zu lassen. Abt setzt daher auf eine kompromisslose Sportbremsanlage.
Praktisch, dass die großen Räder an der Vorderachse den Blick auf die pizzatellergroßen Scheiben (370 x 35mm) samt der 6-Kolbenbremssättel preisgeben.
Das maximale Drehmoment wächst gleichzeitig um 80 auf 430 Nm.
Im Innenraum bringen umfangreiche Sattlerarbeiten überall dort die Anmutung auf ein neues Level, wo sonst Kunststoff in unterschiedlichster Form dominiert.
Dort, wo kein Leder zum Einsatz kommt, setzen Blenden aus Sichtkarbon weitere Highlights. Am Ende bleibt vom einst so knuffigen, teils belächelten Cabrio nicht viel übrig. Alles wirkt hochwertiger, sportlicher und fast schon ein bisschen angriffslustig.
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