Der Über-SL basiert auf dem Topmodell des AMG SL, dem allradgetriebenen SL 63 4Matic+ mit 585 PS. Aus dem Vierliter-Biturbo-V8 holt der Wuppertaler Tuner eine Leistung von 707 PS und ein Drehmoment von 935 Nm heraus. Für das Leistungsplus haben die Techniker den Ladeluftkühler modifiziert, einen optimierten Luftfilter sowie ein Zusatzsteuergerät verbaut, das die Mehrleistung softwaretechnisch erst möglich macht.

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Europäische Kunden müssen im SL 700 R auf sehr lauten Sound verzichten

Ungestümes Auspuffgeboller der optionalen Sportdownpipes bleibt heimischen Manhart-SL-Kunden verwehrt. Hierzulande und im gesamten EU-Raum sind sie mangels Ottopartikelfilter nicht zulassungsfähig, anderswo kommen SL-Fans in den Genuss des vollen Soundpotenzials. Manhart hat auch das Neungang-Automatikgetriebe von AMG nicht unangetastet gelassen und es auf die gestiegene Leistung abgestimmt.

Manhart zeigt den SL 700 R mit 22 Zoll großen Schmiede-Felgen von mbDESIGN in Manhart-Optik. Vorn steht der SL 700 R auf Reifen in den Dimensionen 295/30ZR22, an der Hinterachse sorgen 335/25er für Bodenhaftung. Schwarz-goldene Dekore finden sich, wie beim Performancetuner üblich, im Exterieur und der Motor erhält eine goldene Abdeckung.

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Manhart limitiert SL 700 R auf zehn Exemplare

Insgesamt baut Manhart nur zehn Mercedes-AMG SL 63 zu SL 700 R um. Bremse und Fahrwerk erfahren auf Wunsch eine noch sportlichere Abstimmung. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen Individualisierungsoptionen für den Innenraum. Wie viel der getunte SL kostet, steht noch nicht fest.  © auto motor und sport

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