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Diese Marken werden wir auf dem Pariser Autosalon 2018 vermissen

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Die Mondial de l’Automobil – besser bekannt als Pariser Autosalon – zählt Jahr für Jahr zu den absoluten Highlights im Messekalender der Automobilbranche. Umso erstaunlicher, dass inzwischen selbst große Marken die Bühne eines eindrucksvollen Messeauftritts scheuen. © 1&1 Mail & Media / CF

Prominentestes Beispiel für Marken, die 2018 in Paris fehlen, ist Volkswagen. Erstmals verzichten die Wolfsburger bewusst auf einen eigenen Stand.
Die neue Strategie von VW hat auch Auswirkungen auf die Tochtermarken der Konzernmutter VAG. Fans der gepflegten Keilform werden Lamborghini wohl schmerzlich vermissen.
Die Nobelkarossen von Bentley werden womöglich ebenfalls nicht offiziell zur schau gestellt. Dabei läuft mit dem neuen Continental GT gerade eine interessante Neuauflage an.
Betroffen sind aber nicht automatisch alle Marken unter dem Dach von VW. Audi etwa wird seine neuesten Modelle und Technologien voraussichtlich sehr wohl mit einem eigenen Stand in Szene setzen.
Ähnliches gilt übrigens auch für die tschechische Marke Skoda ...
... sowie die betont emotional gestalteten Modelle von Seat.
Und auch Sportwagenfans sollen in Paris nicht zu kurz kommen: Porsche dürfte ebenfalls vertreten sein.
Doch zurück zu jenen Marken, nach denen Messebesucher im Oktober vergeblich suchen werden: Ford zählt dazu, und zwar, obwohl mit der neuen Generation des Focus in diesem Jahr ein enorm wichtiges Volumenmodell an den Start geht.
Und auch mehrere japanische Marken werden die Paris Motor Show in diesem Jahr wohl nicht bereichern. So etwa Mazda ...
… und Mitsubishi. Die drei Diamanten sollen zumindest auf dieser Topmesse nicht im Licht der Scheinwerfer erstrahlen.
Eine nicht unerhebliche Rolle dürfte dabei stets auch der Kostenfaktor spielen. Schon länger wird innerhalb der Branche kontrovers über das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen pompöser Messeauftritte diskutiert. Gut möglich, dass hier auch ein Grund für die voraussichtliche Abwesenheit von Subaru zu suchen ist.
Nissan stellt sich angesichts eines immer stärker multimedial-ausgerichteten Umfelds in Sachen Kommunikation strategisch neu auf. Sowohl die Kernmarke ...
… als auch der Premiumableger Infiniti werden wohl nicht offizieller Teil des diesjährigen Pariser Autosalons sein.
Volvo bleibt dem Trubel in diesem Jahr ebenfalls fern. Übrigens: Die Entwicklung kommt keineswegs überraschend. Schon in der jüngeren Vergangenheit haben sich einzelne Autobauer auf ausgewählte Messen innerhalb einzelner Märkte konzentriert.
Vielleicht am wenigsten unerwartet kommt indes die Absage von Opel. Denkbar, dass die Modelle mit dem Blitz der hauseigenen Konkurrenz aus dem PSA-Lager in Paris aus dem Weg gehen sollen.