Auf dem Weg hin zur Elektromobilität bleiben zwangsläufig die Verbrennermotoren auf der Strecke. Der italienische Autobauer Maserati hat sich selbst verordnet, bis 2025 in jeder Baureihe eine vollelektrische Version anzubieten, bevor die gesamte Marke bis 2030 vollelektrisch wird.

Mehr zum Thema Mobilität

Video: Neue Topversion Maserati Levante Trofeo (2018)

Noch drei V8-Modelle im Angebot

Aktuelles Opfer auf dem Weg dorthin ist der legendäre Biturbo-V8, der derzeit noch in den Modellen Ghibli, Levante (siehe Fotoshow oben) und Quattroporte angeboten wird. In den jeweils Trofeo V8 genannten Modellvarianten leistet der von Ferrari entwickelte 3,8 Liter große Achtzylinder 580 PS und 730 Nm Drehmoment und treibt alle drei auf Höchstgeschwindigkeiten von über 300 km/h.

V8-Liebhaber müssen sich aber sputen, denn Maserati kündigt das Produktionsende des Achtzylindermotors für Ende 2023 an. Die entsprechenden V8-Modelle bleiben jedoch in begrenzter Stückzahl bis 2024 im Handel. Zum V8-Abschied legen die Italiener noch die Sondermodelle Ghibli 334 Ultima und Levante V8 Ultima auf. Beide werden im Juli 2023 auf dem Goodwood Festival of Speed vorgestellt. Schon jetzt kann man sich an allen zehn Fingern abzählen, dass daraus Sammlerstücke werden.

Veredelte Sonderserien

Von beiden Ultima-Modellen werden jeweils nur 103 Exemplare gebaut. Der Ghibli Ultima 334 – die Bezeichnung bezieht sich auf die gesteigerte Höchstgeschwindigkeit von 334 km/h, die den Ghibli vermutlich zur schnellsten Serienlimousine der Welt macht – profitiert von neuen Hochleistungsreifen auf aerodynamisch optimierten 21-Zoll-Felgen, einem Carbonheckspoiler sowie dem Vollcarbon-Exterieur-Kit, einschließlich vorderer Stoßfängerplatten, Türgriffe, Spiegelkappen sowie B- und C-Säule. Das Interieur werten Terrakotta-Leder und schwarzes Alcantara auf. Dazu gibt es gestickte Dreizack- und 334er-Logos. Eine Plakette auf dem Mitteltunnel trägt die fortlaufende Seriennummer. Äußerlich präsentiert sich das Sondermodell in der neuen Scià-di-Persia-Lackierung mit Rubino-Akzenten und 334-Logo auf den Kotflügeln. Nicht näher spezifizierte Gewichtseinsparungen sollen die Spurtzeit um beachtliche 0,4 auf nur noch 3,9 Sekunden drücken.

Viele Vorteile mit ams+
Erhalten Sie werbereduzierten Zugang zu allen Inhalten von auto-motor-und-sport.de inkl. der digitalen Zeitschrift als E-Paper. Monatlich kündbar.

Der Levante V8 Ultima punktet mit 22-Zoll-Rädern, Carbon-Details an den Schürzen vorn und hinten sowie Carbon-Einsätzen an den Seitenschwellern. Das Exterieur profitiert von lackierten V8-Ultima-Logos auf den Kotflügeln, die mit den Sonderfarben Nero Assoluto und Blu Royale kombiniert werden können. Die Innenausstattung orientiert sich an der des Ghibli 334 Ultima. Preise für die Ultima-Sondermodelle nennt Maserati noch nicht.

Der erste V8 in einem Maserati-Straßenmodell debütierte 1959 im Maserati 5000 GT. Seither wurden unter dem Dreizack-Label mehr als 100.000 Einheiten mit Achtzylindermotor produziert.  © auto motor und sport

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.