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Die neue Mercedes-Benz A-Klasse: Viel Luxus für die Kompaktklasse

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Die brandneue Mercedes-Benz A-Klasse tritt in Erscheinung, um einmal mehr in der umkämpften Kompaktklasse für Furore zu sorgen. Gelingen soll das unter anderem Dank eines völlig neuen Multimediasystems, zahlreichen elektronischen Helfern bis hin zum teilautomatisierten Fahren sowie einer teils komplett neu entwickelten und durchweg besonders energieeffizienten Motorenpalette. © 1&1 Mail & Media / CF

Die brandneue Mercedes-Benz A-Klasse tritt in Erscheinung, um einmal mehr in der umkämpften Kompaktklasse für Furore zu sorgen. Gelingen soll das unter anderem Dank eines völlig neuen Multimediasystems, zahlreichen elektronischen Helfern bis hin zum teilautomatisierten Fahren sowie einer teils komplett neu entwickelten und durchweg besonders energieeffizienten Motorenpalette. Kurzum: Viel Premiumklasse für das Volumensegment.
Ein Hauptaugenmerk beim Sprung von der einen Generation zur anderen hat Mercedes auf die Balance aus Sportlichkeit und Fahrkomfort gelegt. Vor allem Letzterer soll deutlich verbessert worden sein.
In Zukunft stehen etwa aktive Verstelldämpfer zur Wahl. In Verbindung mit den vier verschiedenen Fahrmodi, darunter auch besonders komfortorientierte Dämpfereinstellungen, soll das Fahrwerk so stets den besten Kompromiss aus Sportlichkeit und ruhigem Dahingleiten bieten. Überhaupt soll die neue A-Klasse dank des um 30 mm verlängerten Radstands in Verbindung mit 14 mm mehr Spurweite in jeder Lebenslage satt, sicher und komfortabel auf der Straße liegen. Netter Nebeneffekt: Das Kofferraumvolumen legt um 29 Liter zu.
Betrachtet man die nun in Amsterdam feierlich enthüllte A-Klasse mit dem internen Code W177 von außen, fällt sofort auf, dass Mercedes auf ein insgesamt aufgeräumtes Design setzt. Übertriebene Effekthascherei mit scharfen Kanten und großen Sicken sucht man vergebens am kompakten Stuttgarter. Interessant ist die Lösung der Rückleuchten, die sich nahtlos in das Heck einfügen – selbstverständlich mit moderner LED-Technik.
Im Vergleich zum Vorgänger setzt Mercedes bei den Rückleuchten auf ein erstaunlich stark verändertes Design. Auf diesem Bild schön zu sehnen: Nicht zuletzt durch die breitere Spur wirkt die Neuauflage der A-Klasse von hinten deutlich breiter und erwachsener als der Vorgänger.
Auch an der Front kommt in den Scheinwerfern oberhalb der scharf gezeichneten Lufteinlässe natürlich LED-Technik zum Einsatz – serienmäßig zumindest beim Tagfahrlicht. Wem das nicht genügt, der kann die optionalen MULTIBEAM LED Scheinwerfer ordern, die das Licht auch gleich noch in Echtzeit an die jeweilige Fahrsituation anpassen.
Alles neu im Interieur: Auch im Innenraum präsentiert sich die neue A-Klasse noch erwachsener und eleganter. Materialauswahl und -Anmutung könnten neue Maßstäbe im "Brot-und-Butter-Segment" der Kompakten setzen.
Neben den charakteristischen turbinenartigen Lufteinlässen sind es zweifelsohne die beiden großen Displays der völlig neu gestalteten Instrumententafel, die ins Auge springen.
Diese messen jeweils 10,25 Zoll (Basisversion jeweils 7 Zoll) und ersetzen wie schon aus höherklassigen Modellen bekannt die herkömmlichen Armuturen.
Und sie beherbergen gewissermaßen das neue Multimedia- und Entertainmentsystem namens "MBUX", das nicht nur für eine emotionale Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug sorgen soll, sondern dank künstlicher Intelligenz auch dazulernt.
Künstliche Intelligenz ist ohnehin ein großes Thema beim neuen Hoffnungsträger für die Golfklasse, und zwar nicht nur im Cockpit. So setzt Mercedes bei der neuen A-Klasse auf eine schier endlose Reihe an Fahrassistenzsystemen, um den Fahrer zu entlasten und die Sicherheit zu steigern. Zu nennen sind hier beispielsweise der Abstands-Assistent DISTRONIC, der Aktive Nothalt-Assistent sowie der Aktive Lenk-Assistent. Sogar teilatonomes Fahren soll in bestimmten Situationen möglich sein.
In der Nahaufnahme ist zu erkennen, wie detailliert Mercedes auch an kleinen – vermeintlich unwichtigen Bereichen – gearbeitet hat.
Über die geradlinig gestaltete Motorhaube fällt die Front leicht nach vorne hin ab und formt fast schon eine Art Haifischmaul. Die lang gezogenen Frontscheinwerfer tun ihr Übriges. Damit greift Mercedes auch hier das Design höherpreisiger Modelle auf.
Unter besagter Haube finden sich zum Start im April drei neue Motoren – allesamt Vierzylinder. Den Einstieg stellt eine Variante mit 1,4 Litern Hubraum, 163 PS und 250 Nm dar. Wem das nicht genügt, der greift zum 2-Liter-Benziner mit 224 PS und bis zu 350 Nm. Als Dritter im Bunde steht ein Diesel mit 1,5 Litern Hubraum, 116 PS und 260 Nm Drehmoment zur Auswahl.
Die Gangwechsel übernimmt fast immer das ebenfalls neue 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Lediglich das Einstiegsaggregat kann wahlweise mit einem konventionellen Sechsganggetriebe bestellt werden. Preise hat Mercedes übrigens noch nicht bekannt gegeben. Losgehen dürfte es aber voraussichtlich bei rund 25.000 Euro.
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