Auto

Neuauflage eines Erfolgstypen: So schick kommt der neue Ford Focus

Kommentare9

Ford hat jüngst den neuen Focus präsentiert. Dabei wurde schnell klar: Die Neuauflage geht neue Wege. Wir zeigen, warum die vierte Generation des erfolgreichen Kompaktwagens mehr als "nur" ein Update ihres Vorgängers ist. © 1&1 Mail & Media / CF

Die soll zahlreiche Vorteile bieten, etwa eine höhere Sicherheit bei Unfällen, ein verbessertes Platzangebot im Innenraum und erweiterten Spielraum in Sachen Aerodynamik.
Wie sich diese Maßnahme auf das Erscheinungsbild der neuen Focus-Familie auswirkt, wird auf den ersten Blick deutlich.
So wirkt der neue Focus deutlich austrainierter und dynamischer als sein Vorgänger. Das ist auch kein Wunder, legt er doch in Länge und Breite zu und fällt zugleich flacher aus. Außerdem legt der Radstand um gute fünf Zentimeter zu. Das sorgt für fließende Linien und eine gestrecktere Silhouette. Das kennen wir so ähnlich auch schon von der jüngst vorgestellten A-Klasse von Mercedes.
An der Front sticht sofort der Ford-typische, nun aber noch markanter ausgeformte Kühlergrill ins Auge.
Er wird von den weit außen liegenden und ebenfalls komplett neu gestalteten Scheinwerfern eingerahmt.
Im Innenraum soll sich alles den Bedürfnissen der Passagiere unterordnen. So hält das neu gestaltete Cockpit beispielsweise das FordPass Connect-Modem als Schnittstelle zur digitalen Welt, einen 8-Zoll-Touchscreen und eine Station für induktives Laden bereit.
Stark ausgebaut hat Ford zudem das Angebot an modernen Fahrer-Assistenzsystemen. Wer möchte, kann sich so auf die Dienste vom aktiven Parkassistent „Plus“, dem Ausweichassistenten „ESA“ („Evasive Steer Assistance“), adaptive LED-Scheinwerfer samt Fernlicht-Assistenten und Kurvenlicht sowie den Ford Intelligent Drive Assist verlassen.
Letzterer umfasst etwa den adaptiven Tempomaten („Adaptive Cruise Control“) und einen Stau-Assistenten.
Außerdem setzt Ford beim neuen Focus erstmalig in Europa ein Head-up-Display ein, das die Konzentration des Fahrers noch stärker auf den Bereich vor dem Fahrzeug lenken soll.
Unter der Haube tut sich übrigens auch einiges – zumindest bei den Benzinern. So setzt Ford beim neuen Focus voll und ganz auf das inzwischen bewährte Dreizylinder-Konzept mit Zwangsbeatmung, und zwar sowohl mit einem Liter Hubraum als auch alternativ mit 1,5 Litern. Aus dem Programm fallen indes der 1,6-Liter-Sauger und die aufgeladenen Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum.
Das Angebot an Selbstzündern hält hingegen weniger Überraschungen bereit. Ford stellt hier zwei Aggregate (1,5 Liter und 2,0 Liter) mit insgesamt drei Leistungsabstufungen (95 PS, 120 PS, 150 PS) zur Wahl.
Neu in Sachen Antriebsstrang ist noch die 8-Gang-Automatik. Diese können Interessenten in Verbindung mit zwei Benzinern (125 und 150 PS) sowie mit den beiden stärksten Dieseln (120 und 150PS) ordern.
Das spezielle, interaktive Fahrwerk mit einer elektronisch gesteuerten Dämpferregelung samt Fahrmodus-Auswahl soll derweil den Spagat zwischen sportlicher Dynamik und einem angemessenen Fahrkomfort gewährleisten.
Neben der obligatorischen Kombiversion bringt Ford für den Focus übrigens auch ein weiteres „Active“-Derivat an den Start, das gewissermaßen als dezente SUV-Auslegung des Kompaktwagen-Klassikers verstanden werden kann.
Trotz der umfangreichen Frischzellenkur samt modernerer Ausstattung soll der neue Focus in der Basis übrigens auf dem gleichen Preisniveau wie sein Vorgänger angesiedelt sein. Ford nennt einen Einstiegspreis von 18.700 Euro. Zu den Händlern geht es ab September 2018.
Zum Vergleich: Den (noch) aktuellen Focus bietet Ford derzeit ab 18.900 Euro an.
Neue Themen
Top Themen