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Neuauflage Toyota Century: Redesign zwischen Tradition und Moderne

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Toyota bringt auf dem heimischen Markt die dritte Generation des Century an den Start. Hierzulande ist die Nobelkarosse nicht vertreten und kaum bekannt, in Japan aber tritt der neue Century ein traditionsreiches Erbe an. © 1&1 Mail & Media / CF

Der neue Century geizt mit übertriebenen Sicken und anderen Designauswüchsen, die bei manch anderem modernen Auto einem Schrei nach Aufmerksamkeit gleichkommen.
Stattdessen zeigt er klare Kante, wohin das Auge reicht.
Gleichzeitig wirkt der Century in seiner Gesamtheit wie aus einem Guss. Beinahe so, als hätten die Toyota-Ingenieure ihn aus einem einem einzigen Stück gefertigt.
Überhaupt bleibt die Neuauflage optisch sehr nahe an ihrem Vorgängermodell.
Beim ersten Blick auf den neuen Century dürfte sich so mancher Betrachter in die Zeit vor der Jahrtausendwende zurückversetzt fühlen.
Trotzdem wirkt das Redesign ungleich moderner als seine Ahnen.
Mitverantwortlich dafür sind zweifellos die Leuchten mit LED-Technik an Front und Heck.
Bewegt wird das elegante Schlachtschiff von einem mächtigen V8, der Toyota zufolge trotz seiner fünf Liter Hubraum vergleichsweise effizient arbeiten soll.
Unterstützt wird er dabei von Hybridkomponenten, die dem Century zu einer Systemleistung von 431 PS verhelfen.
Ein großes Augenmerk haben die Ingenieure auf das Thema Sicherheit gelegt.
Mit an Bord sind etwa ein Kollisionswarner, ein Spurhalteassistent, ein automatischer Abstandstempomat sowie ein adaptives Fernlichtsystem.
Wer wirklich etwas auf sich hält, nimmt natürlich im geräumigen Fond Platz – auf Wunsch auf speziellen Textilbezügen anstelle der vermeintlich obligatorischen Lederausstattung.
Hier hält der Century ein Höchstmaß an Komfort und Liebe zum Detail bereit, ohne in übertriebenen Protz abzugleiten.
Ein ambitioniertes Ziel hinsichtlich der Verkaufszahlen haben die Japaner auch schon formuliert: 50 Stück sollen pro Monat auf dem heimischen Markt abgesetzt werden.
Ab 19,6 Millionen Yen können Interessenten zuschlagen. Das entspricht umgerechnet knapp über 150.000 Euro.
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