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Neuzulassungen im März 2018: Gewinner und Verlierer nach Marken

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Der Markt für Neuwagen insgesamt verzeichnet weiter einen positiven Trend, das zeigen die Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) für den März 2018. Doch es gibt nicht nur Gewinner. Das waren die größten Tops und Flops unter den Automarken. © 1&1 Mail & Media / CF

Zu den Tops zählt beispielsweise die französische Konzernmutter von Opel. Peugeot kam im März 2018 auf 7.092 Neuzulassungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Plus von 8,1 Prozent. Über das erste Quartal des Jahres hinweg liegt die Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar bei 25,5 Prozent.
Dacia konnte sich im Vergleich zum März 2017 noch ein wenig deutlicher steigern: 6.269 Neuzulassungen (+ 8,9 Prozent) stehen Budget-Marke zu Buche.
Der FCA-Konzern kann sich über steigende Beliebtheit der Marke Jeep freuen. Im März 2018 konnten 1.625 (+9,5 Prozent) Autokäufer nicht widerstehen.
Noch besser erging es unter anderem Hyundai. Die koreanische Marke erfreut sich hierzulande weiter anziehender Nachfrage. Das beweist ein Plus von 10,8 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres. Über die ersten drei Monate hinweg liegt der Zugewinn sogar bei 15,6 Prozent.
Auch Alfa konnte zulegen. Die stolze italienische Marke konnte im März 2018 702 Autoliebhaber von einem ihrer emotionalen Modelle überzeugen (+12,7 Prozent).
Unter jenen Marken, die sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am deutlichsten steigern konnten, sind kaum deutsche Hersteller vertreten. Die Daimler-Tochter Smart ist da eine Ausnahme: 3.652 Neuzulassungen im März 2018 bedeuten ein klar zweistelliges Plus (+15,8 Prozent). Über die ersten drei Monate hinweg beträgt die Steigerung sogar 23,5 Prozent.
Honda kommt im März 2018 auf 3.083 Neuzulassungen. Damit machen die traditionsreichen Japaner zwar nur 0,9 Prozent des Gesamtmarktes aus, können sich aber über ein dickes Plus von 22,4 Prozent freuen.
Und die Marke mit der größten Steigerung im Vergleich zum März des vergangenen Jahres kommt ebenfalls aus dem Land der aufgehenden Sonne: Für Mitsubishi notiert das KBA 6.405 Neuzulassungen – ein Plus von 42,5 Prozent.
Wie erwähnt, entwickelten sich die Verkäufe längst nicht für alle Hersteller derart gut. Bei Opel etwa dürfte angesichts von 23,4 Prozent Neuzulassungen weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kaum Euphorie aufkommen. 21.147 Exemplare reichen immerhin noch zu einem Marktanteil von 6,1 Prozent im März 2018.
Ähnliches gilt für Volvo. Die schwedisch-chinesische Marke konnte beinahe ein Viertel weniger (-24,8 Prozent) Fahrzeuge absetzen, als im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor.
Ssangyong spielt hierzulande ohnehin schon eine untergeordnete Rolle. Mit 231 Neuzulassungen im vergangenen Monat verringerte sich die Bedeutung des südkoreanischen Herstellers weiter (-25,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat).
Subaru konnte im März lediglich 664 neue Exemplare aus der eigenen Modellpalette auf die Straße bringen (-27,4 Prozent).
Noch deutlicher fällt der Rückgang bezogen auf den März des Vorjahres nur noch für den Elektro-Pionier Tesla aus (- 36,1 Prozent; 428 Neuzulassungen).
Auffällig ist aber, dass elektrifizierte Fahrzeuge (Bild: Toyota Prius) generell deutlich mehr Zulassungen als noch in den Vergleichszeiträumen verzeichnen konnten. Reine Elektroautos verbuchten ein Plus von 73,1 Prozent (3.792 Neuzulassungen) und Hybride legten ebenfalls um stattliche 45,4 Prozent zu (10.874 Neuzulassungen). Der Anteil beider Antriebsarten am Pkw-Gesamtmarkt (347.433) liegt damit jedoch noch immer bei wenigen Prozentpunkten.
Der Markt für gebrauchte Fahrzeuge gab indes deutlich nach – um satte 13,3 Prozent. 733.640 Kraftfahrzeuge wurden im März 2018 auf neue Halter umgeschrieben, darunter 641.303 Pkw und 45.872 Krafträder.
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