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Ökotrend? Nie gehört! Diese PS-Premieren auf der IAA 2017 haben es in sich

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Stirbt der Supersportwagen aus? Mitnichten! Zwar redet auf der IAA 2017 in Frankfurt alles über den Dieselskandal, Elektromobilität und eine Studie nach der anderen prophezeit die Zukunft des Automobils, doch die unvernünftigen PS-Könige gibt es noch. Die folgenden Messe-Premieren haben mit dem Ökotrend absolut nichts am Hut! © 1&1 Mail & Media / CF

Stirbt der Supersportwagen aus? Mitnichten! Zwar redet auf der IAA 2017 in Frankfurt alles über den Dieselskandal, Elektromobilität und eine Studie nach der anderen prophezeit die Zukunft des Automobils, doch die unvernünftigen PS-Könige gibt es noch. Die folgenden Messe-Premieren haben mit dem Ökotrend absolut nichts am Hut! Das gilt auch für die neue Generation des BMW M5.
Der 4,4-Liter-Achtzylinder spuckt 600 PS aus und gibt diese erstmals an alle vier Räder weiter. Tempo 100 wird nach 3,4 Sekunden rasiert, die Top Speed liegt in Kombination mit dem M Driver’s Package bei 305 km/h.
Bei Porsche packt man den 911 GT 2 RS aus. Das stärkste Modell der Marke bezieht aus seinem 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer sagenhafte 700 PS.
Tempo 100 liegt nach 2,8 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 340 km/h angegeben. Den Rest sagt die Optik.
Der Nachfolger des Ferrari California T hört auf den Namen der kleinen italienischen Hafenstadt Portofino, die als Urlaubsort der Schönen und Reichen bekannt ist.
Das Hardtop-Cabrio ist allerdings schon jetzt für seine Power bekannt. Ein V8-Motor mit 600 PS katapultiert den Portofino in 3,5 Sekunden auf 100 Sachen und erlaubt eine Hochgeschwindigkeitsfahrt bis 320 km/h.
Jaguar feilt zwar bereits an der Elektrostrategie für das kommende Jahrzehnt, doch ohne PS-Hammer geht es auch hier nicht.
Das neue Topmodell Jaguar XJR575 leistet wie der Name schon sagt 575 PS. Sie 5,0-Liter-Kompressormaschine sorgt zudem für eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h und beschleunigt die Limousine in 4,0 Sekunden auf Tempo 100.
Nicht zwölf, nicht acht, sondern nur sechs Zylinder gibt es im neuen Audi RS4 Avant. Mit Downsizing hat das allerdings nicht viel zu tun.
Dank 450 PS hat der Sportkombi mehr Kraft als nötig und schiebt in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Obenrum wird obligatorisch bei 250 Sachen elektronisch abgeregelt (optional 280 km/h).
Der absolute Superlativ auf der IAA 2017 in Frankfurt steht allerdings am Stand von Mercedes. Und dabei handelt es sich auch noch um ein Hybrid-Supercar, dass dank Elektromotoren sogar 25 Kilometer komplett emissionsfrei bewegt werden kann.
Der Rest hat mit Nachhaltigkeit allerdings nicht viel zu tun. Über 1.000 PS, in unter drei Sekunden auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit jenseits von 350 km/h lassen keine Zweifel am Überfliegerpotenzial aufkommen.
Wenn ein Auto, wie das Mercedes-AMG S 65 Cabriolet (630 PS) nur als Basis dient, und auch noch Brabus auf dem Namensschild steht, dann droht Unheil in Form eines PS-Gewitters.
Das Brabus Rocket 900 Cabrio ist das stärkste viersitzige Cabrio der Welt. 900 PS beschleunigen das Tuninggeschoss in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Schluss mit Lustig ist erst bei 350 km/h.
Nach dem Coupé lässt Lamborghini nun auch den neuen Avantador S Roadster auf die Straße los. Das wohl schärfste Cabrio der Welt.
Hinter dem Windschott sitzt schick verpackt ein V12-Mittelmotor mit 740 PS, der die Insassen auch ohne Verdeck in 3,0 Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis auf 350 km/h fliegen lässt.
Groß, edel und luxuriös ist der neue Bentley Continental GT. Optisch setzt er sich deutlich vom Vorgänger ab. Gemeinsam haben beide aber die schier unbändige Kraft unter der Motorhaube.
In der Neuauflage des Luxus-Kreuzers arbeitet ein neu entwickelter 6,0-Liter-V12 mit 635 PS. Tempo 100 liegt nach 3,7 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 333 km/h erreicht.
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