Paukenschlag von Elon Musk: So kommen Tesla Roadster und Tesla Semi-Truck

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Elon Musk wird die Modellpalette von Tesla weiter vergrößern. Mit der Vorstellung des neuen Tesla Roadster und des Tesla Semi-Truck will der Hersteller gleich in zwei hart umkämpften Klassen punkten: bei den Supersportwagen und bei den schweren Nutzfahrzeugen. © 1&1 Mail & Media / CF

Elon Musk wird die Modellpalette von Tesla weiter vergrößern. Mit der Vorstellung des neuen Tesla Roadster und desTesla Semi-Truck will der Hersteller gleich in zwei hart umkämpften Klassen punkten. Die Neuauflage des Roadster könnte selbst gestandene Supersportwagen in den Schatten stellen.
Über die genaue Leistung ist zwar noch nichts bekannt, doch die Beschleunigung des Sportwagens soll enorm sein: In unter zwei Sekunden soll der Sprint auf Tempo 100 abgehandelt sein.
Kurzzeitig soll das Geschoss bis auf 400 km/h beschleunigen können, so Elon Musk.
Da der Akku gigantische 200 Kilowattstunden fassen soll, ist auch die Reichweite mit über 1.000 Kilometern großzügig bemessen.
Erreichen kann man diese Distanz mit dem Targa-Sportwagen allerdings nur, wenn mit maximal 110 km/h auf der Autobahn gefahren wird.
Ausgelegt ist der Tesla Roadster für zwei Personen. Erstmals soll es jedoch auch eine Notsitzbank geben, was das Auto zum 2+2-Sitzer macht – ähnlich wie im Fall des Porsche 911 Carrera.
Währen die Mittelkonsole ebenfalls an Porsche erinnert und auch schon recht serienreif aussieht, ist das Steuer noch sehr futuristisch designt.
Die gesamte Linienführung und allen voran das Heck ist deutlich muskulöser gezeichnet als beim Vorgänger, der auf der Lotus Elise basierte.
Wenn es nach Elon Musk geht, rollen die ersten Exemplare des Roadster schon ab 2020 auf den Straßen – Preise gibt es noch nicht.
Etwas konkreter scheint schon das Projekt Semi-Truck zu sein. Hier handelt es sich um einen rein elektrischen Sattelschlepper.
Die Front erinnert an all die aerodynamisch geformten Lkw-Studien, die zuhauf existieren, aber noch nie in die Realität umgesetzt worden sind.
Tatsächlich soll die Zugmaschine mit einem cW-Wert von 0,36 sehr strömungsgünstig geformt sein. Die komplett eingepackten Hinterachsen dürften daran ihren Anteil haben.
Vier Elektromotoren (die gleichen, die auch im Model 3 ihren Dienst verrichten) mit insgesamt über 1.000 PS sollen den Brummi in nur fünf Sekunden auf 100 km/h katapultieren – ohne Anhänger, versteht sich.
Der Fahrer nimmt zentral in der Kabine Platz und blickt auf zwei große, flankierende Displays. Durch die zentrale Fahrerposition spart sich Tesla offenbar zwei verschiedene Varianten für Rechts- und Linksverkehr.
Der Tesla-Chef nannte noch keinen konkreten Preis für den Semi-Truck. Experten schätzen, dass allein eine solch riesige Batterie, die der Lkw benötigt, 100.000 Dollar kosten würde. Elon Musk betonte aber, dass Laster mit Dieselmotor bei den Betriebskosten teurer seien, als sein Semi-Truck.