Ab Mitte Juni sind die Grenzen zum Nachbarland Österreich wieder geöffnet. Dann heißt es für viele: Ab in den Urlaub! Und das mit dem eigenen Auto. Eine Vignette sollte man dann auf keinen Fall vergessen - ob digital oder zum Kleben.

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Ohne Vignette auf der österreichischen Autobahn - das kann für Reisende teuer werden. Laut ADAC droht eine "Ersatzmaut" von 120 Euro oder ein Bußgeld ab 300 Euro. Dabei kann man das "Pickerl" inzwischen auch ganz einfach digital kaufen.

Pkw-Maut in Österreich: Wann lohnt sich eine Jahresvignette?

Die Pkw-Jahresvignette kostet 91,10 Euro und lohnt sich für Urlauber, die mehrmals nach Österreich fahren. Sie rechnet sich für Vielfahrer erst ab August nicht mehr, so der Autoclub. Der Preis für zwei Monate liegt bei 27,40 Euro, das 10-Tage-Pickerl kostet 9,40 Euro. Auf bestimmten Streckenabschnitten in Österreich ist zusätzlich eine Sondermaut zu zahlen.

Österreich ist nicht das einzige europäische Land, in dem sich ein Sommerurlaub lohnt: Viele kontinentale Reiseziele sind mit dem Auto zu erreichen.

Vignetten-Kauf: Tankstelle oder digital

Die Vignetten gibt es unter anderem an grenznahen Tankstellen und bei den Autoclubs. Wer sich das Pickerl nicht auf die Autoscheibe kleben möchte, kann sich eine digitale Vignette besorgen, etwa auf der Webseite der österreichischen Autobahnengesellschaft ASFINAG. Wichtig: Die digitale Vignette gilt bei Bestellung im Internet erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf und ist daher nichts für Spontane.

Laut ADAC wurden 2019 in Österreich insgesamt 220 325 Vignettensünder erwischt. Ein gutes Drittel (36 Prozent) kam aus Deutschland. (ncz/dpa)

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