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Pickups, wohin das Auge blickt: Sind das die neuen Trend-Modelle auf dem Markt?

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Immer mehr Hersteller haben Pickups im Modellprogramm: Die ursprünglich als reine Nutzfahrzeuge konzipierten Kleinlaster werden mehr und mehr zum trendigen Allzweck-Vehikel. So ist es auch kein Wunder, dass selbst Mercedes und Renault jetzt auf den Pickup-Zug aufspringen. Hier kommen die neuesten Modelle! © 1&1 Mail & Media / CF

Immer mehr Hersteller haben Pickups im Modellprogramm: Die ursprünglich als reine Nutzfahrzeuge konzipierten Kleinlaster werden mehr und mehr zum trendigen Allzweck-Vehikel. Der Toyota Hilux ist ein echter Dino in dieser Fahrzeugklasse - erstmals eingeführt 1968.
In der neuesten Generation entspricht das Modell aber längst einem modernen Lifestyle-Laster mit kräftigen Dieselmotoren oder einem V6-Benziner mit satten 4,0 Litern Hubraum und 238 PS.
Die vierte Generation des Nissan Navara tritt ebenfalls in der Klasse der Midsize-Pickups an und hat sich auch in Deutschland zu einem echten Bestseller gemausert.
Als Nissan Navara Trek-1° setzt auch dieses Modell verstärkt auf eine Kundschaft, die mehr auf den lifestyligen Charakter des Fahrzeugs aus ist, als auf seinen Nutzwert.
Mercedes hat sich den Nissan als Basis geschnappt und einen eigenen Pickup in das Modellprogramm aufgenommen: Die Mercedes-Benz X-Klasse steht noch am Anfang ihrer Karriere, könnte aber ein echter Volltreffer werden.
Den Antrieb besorgen Dieselmotoren mit bis zu 258 PS (ab 2018). Im Innenraum geht es Mercedes-typisch etwas wohnlicher zu als bei der Konkurrenz. Das Auto wird in mehreren Ausstattungslinien angeboten.
VW produziert seinen Pickup Amarok bereits in zweiter Generation. Das neue Modell setzt dabei deutlich stärker auf eine Zielgruppe, die mit dem Amarok nicht gerade den Schutt von der Baustelle abtransportieren möchte.
Mit trendigen Ausstattungsdetails und einem neuen V6-Diesel in drei Leistungsstufen (163 bis 224 PS) ist der Amarok gerüstet für die Konkurrenz. Vierzylindermotoren bietet VW bei diesem Modell nicht mehr an.
Mit dem Renault Alaskan folgt der zweite Pickup, der auf Nissan-Technik basiert. Die Franzosen wollen mit dem modern gestalteten Fahrzeug ebenfalls ein Stück vom Kleinlaster-Kuchen abhaben.
Die Zutaten des Alaskan sind ähnlich wie bei Navara und X-Klasse. Die Geländeeigenschaften sollen trotz hübscher Karosserie ganz ansehnlich sein.
Ford Ranger: Der Name dieses Pickups passt wie die Faust aufs Auge. Im Gegensatz zu Renault und Mercedes ist Ford im Pickup-Bereich deutlich erfahrener und länger dabei.
Was der F-150 kann, kann der Ranger schon lange: Als Topmodell Ranger Wildtrak soll der Pickup für besonders abenteuerliche Ausflüge gut sein. Den Ranger gibt es neben Vierzylindermotoren mit einem 3,2 Liter großen Fünfzylinder-Diesel mit 200 PS.
Ebenfalls schon länger im Geschäft (seit 1978) ist der Mitsubishi L200: Der ausgesprochen kurvig designte Lastenesel soll durch gute Geländeeigenschaften glänzen.
Eine hohe Bodenfreiheit ist Voraussetzung für grobes Gelände. Einen sanften Sechszylindermotor findet man in der Aufpreisliste von Mitsubishi allerdings nicht.
Neidische Blicke erntet man mit dem Isuzu D-Max hierzulande nicht, dafür ist sein Charakter zu rau. Ein günstiger Pickup mit hohem Nutzwert und aktuellem Design ist er dennoch.
Sparsamer Riese: Der 1,9 Liter große Reihenvierzylinder-Dieselmotor mit 163 PS und 360 Newtonmeter Drehmoment ist aktuell der einzig verfügbare Antrieb.
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