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Pkw-Neuzulassungen April 2018: Die Gewinner und Verlierer nach Marken

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Im April wurden insgesamt 314.055 Pkw neu zugelassen. Das sind zwar um 9,6 Prozent weniger als noch im März, aber satte acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Marken konnten im Vergleich zum Vorjahresmonat zulegen – oder mussten einen Rückgang verkraften. © 1&1 Mail & Media / CF

Letzteres trifft definitiv nicht auf VW-Tochter Seat zu. Die spanische Marke verzeichnete im April 2018 11.140 Neuzulassungen und konnte sich damit im Vergleich zum April des des Vorjahres um stattliche 37,5 Prozent steigern.
Ähnlich positiv präsentiert sich der Vergleich zwischen dem April 2017 und dem gerade zu Ende gegangenen Monat bei Honda. Die Japaner bringen es zwar „nur“ auf 1.977 Neuzulassungen (Marktanteil von 0,6 Prozent), konnten sich damit aber um 31,8 Prozentpunkte steigern.
Peugeot setzt den seit Monaten positiven Trend fort: 6.164 neu zugelassene Löwen weist das KBA für den April 2018 aus. Im Vorjahresmonat waren es noch 27,7 Prozent weniger.
Die Budget-Modelle von Dacia scheinen nach wie vor gefragt: 6.657 Neuzulassungen und damit 26,3 Prozent mehr als noch im Vorjahr stehen hier zu Buche.
Knapp dahinter folgt die noch junge Marke DS – zumindest in Hinblick auf den Vergleich zwischen dem April 2017 und dem April 2018. 304 jüngst zugelassene Pkw reichen für ein Plus von 25,1 Prozent.
Kia zählt zu den beliebtesten Importmarken – und scheint stetig noch an Beliebtheit zu gewinnen: 6.477 Neuzulassungen im April 2018 (+23,6).
Nur um 0,7 Prozentpunkte dahinter liegt Smart (+22,9 Prozent). In absoluten Zahlen kann die Daimler-Tochter im April aber nur knapp die Hälfte (3.611) der Neuzulassungen der aufstrebenden koreanischen Marke verbuchen.
Japaner sind ebenfalls unter den Tops zu finden. Toyota konnte im April 2018 7.913 neue Pkw absetzen. Das ist ein Zugewinn von 19,5 Prozent gemessen am Vergleichszeitraum.
Hyundai: 10.020 Neuzulassungen im April 2018 (+19,4 Prozent).
Es folgen Ford (+14,8 Prozent) und VW (+14,6 Prozent). Mit insgesamt 64.769 neu zugelassenen Einheiten hatten die Wolfsburger im April 2018 einen Marktanteil von 20,6 Prozent. Seit Jahresbeginn konnte VW allein hierzulande sogar schon 231.435 Neuwagen auf die Straße bringen.
Doch nicht bei allen hierzulande aktiven Autobauern dürften die Zulassungszahlen des April 2018 für Freude gesorgt haben. Gar nicht rosig sieht es danach etwa für Tesla aus. Gerade einmal 106 Neuzulassungen (-46,2 Prozent) dürften die Sorgenfalten auf der Stirn von Tesla-Chef Elon Musk wohl kaum kleiner werden lassen.
Auch Land Rover hat derzeit offenbar zu kämpfen. Die Gunst der Autokäufer reichte im April für 1.412 Neuzulassungen. Das sind 44,9 Prozent weniger als noch im April des vergangenen Jahres.
Von den Briten zu den Italienern – Alfa Romeo genauer gesagt. Obwohl sich die Modellpalette der stolzen Alfisti derzeit so interessant wie lange nicht präsentiert, verzeichnet Alfa einen Rückgang der Neuzulassungen um 26,1 Prozent. 451 Fahrzeuge kamen im April 2018 neu auf unsere Straßen.
Ähnliches Bild bei Konzernmutter Fiat: 7.967 kann sich die eigentliche Volumenmarke notieren – 24,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.
Weitere Flops im April 2018 waren Jaguar (-20,6 Prozent), Mitsubishi (-12,3 Prozent), Ssangyong (-10,0 Prozent) und Subaru (– 8,0 Prozent). Obwohl deutsche Marken insgesamt nach wie vor sehr gut abschneiden, muss übrigens auch Audi (26.392 Neuzulassungen im April) ein leichtes Minus von 1,5 Prozent verglichen mit dem April 2017 hinnehmen. Insgesamt bekamen innerhalb der ersten vier Monate des Jahres 2018 1.386.054 bisher nicht zugelassene Kraftfahrzeuge ein Kennzeichen verpasst. Das ist ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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