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Pkw-Neuzulassungen in Europa: Automarkt in der EU schrumpft im September

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Pkw-Neuzulassungen in Europa: Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpft der europäische Automarkt um zwei Prozent, wie aus der Statistik des Branchenverbandes Acea (European Automobile Manufacturers' Association) hervorgeht. Der Absatz der deutschen Automarken ist ebenfalls im Abwärtstrend. Hier kommen alle Zahlen. © 1&1 Mail & Media / CF

Pkw-Neuzulassungen in Europa: Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpft der europäische Automarkt um zwei Prozent, wie aus der Statistik des Branchenverbandes Acea (European Automobile Manufacturers' Association) hervorgeht. Der Absatz der deutschen Automarken ist ebenfalls im Abwärtstrend. Bei der VW Group mit den Marken VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche. Lamborghini und Bugatti kann man den Trend mit einem Minus von 0,9 Prozent bei den Neuzulassungen (330.112 Fahrzeuge) gut ablesen. Einzig die Marken Seat und Skoda konnten im September gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Trotz allem ist das Unternehmen in Europa nach wie vor stärkste Kraft.
Völlig anderes Bild bei der PSA Group mit den Marken Peugeot, Citroen, DS und Opel/Vauxhall: 216.005 Neuzulassungen alleine im September 2017 bedeuten ein Plus von 70,1 Prozent. Der Grund ist für Informierte sofort ersichtlich: Opel und Vauxhall sind erst seit kurzer Zeit Teil des Konzerns.
Zuwächse bei der Renault Group: Renault, Dacia und Lada können auf europäischer Ebene um 0,6 Prozent auf 130.116 neu zugelassene Fahrzeuge wachsen.
Der Fiat-Chrysler-Konzern (Fiat, Jeep, Chrysler, Alfa Romeo) verliert deutlich: Minus 1,3 Prozent (88.519 Neuzulassungen) dürften Konzernchef Sergio Marchionne nicht zufrieden stimmen.
Richtig bitter verläuft der September auch für Ford: Ein Minus von 12,9 Prozent auf nur noch 91.819 Fahrzeuge dürfte für die eine oder andere Sondersitzung beim US-Hersteller sorgen.
BMW und Mini verzeichnen mit 1,7 Prozent weniger Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat (108.524) ebenfalls ein leichtes Minus.
Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei Daimler (Mercedes und Smart) ab: 96.855 Neuzulassungen ergeben ein Minus von 1,2 Prozent.
GM hat sich vom europäischen Markt zurückgezogen: Die 101.525 Einheiten vom September 2016 sind praktisch komplett auf den PSA-Konzern übergegangen. Marktanteil im September 2017: 0,0 Prozent.
Toyota und Lexus kämpfen in Europa dagegen weiter um Marktanteile: 66.283 Neuzulassungen im September bedeuten ein sattes Plus von 3,3 Prozent – der Hersteller dürfte vom allgemeinen Trend zum Hybridantrieb profitieren.
Noch ein wenig besser ist das Ergebnis von Nissan: Plus 3,4 Prozent (63.155) dürften die Japaner ihren frühen Investitionen in die Elektromobilität verdanken.
Aufwind gibt es auch für Hyundai: 51.456 Neuzulassungen sind ein Zuwachs um 2,0 Prozent gegenüber dem September 2016.
Aber erst Hyundai-Tochter Kia dürfte für Feierlaune in Südkorea sorgen: Mit 6,5 Prozent mehr Neuzulassungen (46.680) holt der Hersteller in Europa mächtig auf.
Absatzstarke Modelle fehlen bei der Neuaufstellung des Volvo-Programms noch. Gegenüber dem Vorjahresmonat verlieren die Schweden 1,3 Prozent (25.858).
Suzuki gewinnt stark: Plus 18,5 Prozent (24.205) in Europa sind für den japanischen Hersteller ein Ergebnis, mit dem man leben kann. Die Marke profitiert stark vom SUV-Trend.
Nicht so gut läuft es aktuell bei Mazda: 24.709 Neuzulassungen ergeben ein Minus von 4,9 Prozent.
Keine gute Stimmung dürfte auch bei der Jaguar Land Rover Group aufkommen: Mit 27.212 Neuzulassungen verliert der britische Konzern 3,1 Prozent.
Honda fällt tief: Die Japaner blicken auf einen Verlust von 17,6 Prozent (16.015) auf dem europäischen Markt.
Auch Mitsubishi verliert mit 4,1 Prozent deutlich. Im September konnten die Japaner in Europa nur noch 9.212 neu zulassen.
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