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Porsche Mission E Cross Turismo: Porsches zweite Elektrostudie im Detail

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Vor mehr als zwei Jahren gab Porsche mit dem ersten Mission E einen Vorgeschmack auf die eigene Vision eines Elektroautos, das gleichzeitig mit hoher Reichweite und Porsche-typischer Querdynamik punktet. Mit dem Porsche Mission E Cross Turismo folgt nun bereits die erste Abwandlung, und zwar noch bevor überhaupt ein Serienmodell zu haben ist. Doch die neue Studie schlägt eindeutig eine Brücke zum marktreifen E-Porsche. © 1&1 Mail & Media / CF

Vor mehr als zwei Jahren gab Porsche mit dem ersten Mission E einen Vorgeschmack auf die eigene Vision eines sportlichen Elektroautos mit hoher Reichweite. Mit dem Porsche Mission E Cross Turismo folgt nun bereits die erste Abwandlung, und zwar noch bevor überhaupt ein Serienmodell zu haben ist. Doch die neue Studie schlägt eindeutig eine Brücke zum marktreifen E-Porsche. Warum sich Porsche beim neuesten Mitglied der Mission-E-Familie für den Namenszusatz "Cross Turismo" entschieden hat, wird schon auf den ersten Blick deutlich.
Zum einen verpasst Porsche – wie zuletzt schon beim Panamera – dem Mission E Cross Turismo eine beinahe schon kombiartige Dachlinie. Etabliert hat sich in derlei Fällen bekanntlich auch die Bezeichnung "Shooting Brake".
Überhaupt ist die Ähnlichkeit zur Variante "Sport Turismo" des konventionell oder per Hybrid angetriebenen großen Gleiters nicht von der Hand zu weisen.
Zum anderen stellt die Studie eindeutige SUV-Anleihen zur Schau – auch wenn Porsche selbst lieber auf die Bezeichnung Cross-Utility-Vehicle (CUV) verweist.
So wirkt der Mission E Cross Turismo im Vergleich zu seinem 2015 präsentierten Schwestermodell deutlich hochbeiniger und rustikaler.
Letzteres unterstreichen nicht zuletzt charakteristische Merkmale wie die Schutzelemente im Bereich der Radhäuser und am Bug sowie die von der Karosserie abgesetzten Schweller.
Die Front trägt das markentypische 4-Punkt-Tagfahrlicht. Ganz neu ist Porsche zufolge hingegen ein 4-Punkt-Blinklicht.
Das Heck erinnert indes wieder sehr stark an den bereits erhältlichen Panamera Sport Turismo.
Das Interieur verbindet vertraute Elemente mit innovativen Ansätzen, etwa einer scheinbar schwebenden Mittelkonsole.
Das großzügige Glasdach sorgt für eine wohlige Atmosphäre im kompletten Innenraum des Mission E Cross Turismo.
In Sachen Technik und Antrieb bedient sich der Cross Turismo bei seinem Coupé-Zwilling. Will heißen: intelligenter Allradantrieb und zwei permanent-erregte Synchronmotoren (PSM) mit 600 PS Systemleistung.
Ganz anders als noch beim ersten Mission E wirkt vieles am Cross Turismo bereits nahezu serienreif.
Nach dessen Premiere in Genf soll es dann auch wirklich bald mit dem ersten rein elektrischen Zuffenhausener losgehen.
Die Vorbereitungen inklusive der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen sind wohl schon weit fortgeschritten.
Voraussichtlich im kommenden Jahr soll dann das erste Serienmodell auf Basis des Mission E in die Verkaufsräume der Porsche-Zentren einrücken.
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