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Die coolsten Sportwagen der 80er: Schnell ging auch schon vor 35 Jahren

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Die 80er Jahre waren nicht nur in Sachen Mode ein besonderes Jahrzehnt. Auch die Autohersteller entwickelten in dieser Zeit ein paar echte Sportwagen-Kracher. Wir haben die coolsten Schlitten aus der Zeit von Captain Future und Schulterpolstern einmal zusammengestellt. © 1&1 Mail & Media / CF

Eine der schärfsten Waffen in dieser Zeit: Der Ferrari F40 mit turbogeladenem V8 beschleunigte schon damals in 4 Sekunden auf 100. Der F40, dessen Name auf das 40-jährige Firmenjubiläum des Autobauers anspielt, war das letzte Modell, dass unter Enzo Ferrari entwickelt wurde, und kostete 440.000 DM.
Geiler Keil: Der Lamborghini Countach LP5000S QV. Im Jahre 1985 mit 455 PS und 12 Zylindern eine Macht in der Liga der Supercars. Mit seinem eigenwilligen, kantigen Erscheinungsbild ein echtes Kind der 80er.
Der DeLorean: Bekannt aus den "Zurück in die Zukunft"-Filmen ist der amerikanische Sportwagen mit den Flügeltüren eine echte Stilikone und reich an Kuriositäten: Um Kosten zu sparen wurde er beispielsweise in Irland produziert. Der Wagen erwies sich aber letztendlich als Flop, was nicht zuletzt auch an der schwachbrüstigen Motorisierung lag: 132 PS aus einem 2,8 Liter V6.
Mit dem Ur-M3 von 1986 begann die steile Karriere des Sportlers aus der Mittelklasse. Die damals erreichte Leistung von bis zu 220 PS aus dem 2,3 Liter Vierzylinder ist auch heute noch beachtlich, katapultierte er doch die Insassen in unter 7 Sekunden auf 100 km/h.
Eine weitere Legende ist der Audi Quattro, auch Urquattro genannt. Schon ab 1980 war er mit 200 PS und fortschrittlichem Allradantrieb ausgerüstet, später folgten sogar Versionen mit über 300 PS (Audi Sport quattro). Die Rallye-Version S1 brachte es auf unglaubliche 530 Pferde.
Der 959 war gewissermaßen das Anfangsglied in einer Kette, die später mit dem Carrera GT und heute dem 918-Hybrid weitergeführt wurde. Er galt 1986 als schnellstes Serienfahrzeug der Welt (317 km/h) und kostete 420.000 DM.
1985 legte Lancia mit dem Delta S4 Stradale eine Kleinserie aus Gründen der Homologation auf. Mit 250 PS kam die Straßenversion allerdings nicht an den brutalen Rallye-Delta heran: Mit unfassbaren 650 PS durch Turbo- und Kompressoraufladung schoss der S4 in 2,4 Sekunden auf 100 km/h.
Ein Klassiker: Der Ferrari Testarossa ("Roter Kopf", eine Anspielung auf die roten Ventildeckel des Motors) kam 1984 auf den Markt und bot 390 PS aus einem Zwölfzylinder-Motor, dessen Zylinderbänke allerdings in 180-Grad-Stellung - also wie bei einem Boxermotor - eingebaut sind.
Eine Ikone japanischen Sportwagenbaus, ebenfalls aus den 80ern: Der Mazda RX-7 der dritten Generation war als Konkurrent auf den Porsche 944 angesetzt. Seine guten Aerodynamikwerte und der kompakte Hochdrehzahl-Wankelmotor mit bis zu 200 PS sorgten für ansehnliche Fahrwerte.
Ein weiterer bekannter Nippon-Renner mit 80er Jahrgang: der Toyota Celica Mark 3, hier als Supra (Baujahr 1983-1985). Schon damals bot das Coupé aus 2,8 Litern Hubraum 170 PS. Die dritte Generation war der letzte Celica mit Heckantrieb.
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