Ratgeber-Themen rund ums Auto

Erlesene Raritäten in Goodwood

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Mitten im englischen Sommer trifft sich die Auto-verrückte Gemeinde in Goodwood zum "Festival of Speed". Dabei zeigen vor allem wohlbetuchte Sammler ihre noblen Sportwagen. © 1&1 Mail & Media

In den späten 1930ern lehrte der "Auto Union Typ C" seine Konkurrenten auf der Rennpiste das Fürchten. Im englischen Goodwood, einem Vorort von Leicester, präsentiert Nick Mason, Autonarr und Ex-Schlagzeuger von Pink Floyd, den Silberpfeil.
Beim "Festival of Speed" kommt es sicherlich auch auf Motorsounds und viele Pferdestärken an. Aber vor allem geht es in England um außergewöhnliche Autos wie diesen offenen Straßenboliden von Ariel Atom.
Auch das macht Goodwood aus: Ausgediente Formel-1-Boliden wie dieser McLaren gehören zum Festivalflair.
1967 und 1968 sorgten die Ford GT 40 auf den Rennstrecken für Furore. Im vergangenen Jahr kam einer dieser sensationellen Oldtimer für 8,33 Millionen Euro unter den Hammer.
Und weil es in Goodwood auch auf Geld ankommt, darf auch er nicht fehlen: der Bugatti Type 57. Das wohl teuerste Auto der Welt hat schon Preise jenseits der 20-Millionen-Euro-Marke erzielt.
Der "Audi Rallye quattro A2" ist gerade zum Oldtimer geworden. In Goodwood wird der Rallye-Weltmeister von 1983, Hannu Mikkola, selbst sein altes Dienstauto vorstellen: "Im Auto von damals zu fahren, ist sehr emotional für mich."
Auch der Le-Mans-Racer "Aston Martin Racing Vantage GTE" geht an den Start. Rallye-Fahrer Darren Turner und Ex-Formel-1-Star Bruno Senna präsentieren diesen Motorsport-Champion.
Das "Festival of Speed" entwickelt sich zunehmend zu einer Präsentations-Plattform für neue Autos. So wollen die Hersteller offenbar das Sommerloch überbrücken.
Aston Martin schickt seinen neuen V12 Vantage S zum Festival. Der Zweisitzer mit 573 PS bringt es auf knapp 330 Stundenkilometer. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Sportwagen in 3,7 Sekunden.
Flach, gelb oder orange, laut und super teuer: McLaren zeigt nicht nur angegraute Formel-1-Autos, sondern auch seine neuesten Modelle.
Von hinten könnte man den Audi R8 glatt mit einem Bugatti verwechseln, schließlich gehören beide Marken zum VW-Konzern. Die vier Ringe machen aber klar: das ist ein echtes Asphaltgeschoss von Audi.
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