Ratgeber-Themen rund ums Auto

Heiße Oldtimer zu kostspieligen Sammlerpreisen

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Beim Debüt von RM Auctions in Paris setzte das Auktionshaus Anfang Februar 2014 gleich eine Duftmarke: 80 Prozent aller angebotenen Autos konnte die Firma insgesamt für über 17,7 Millionen Euro verkaufen. © 1&1 Mail & Media

Beim Debüt von RM Auctions in Paris setzte das Auktionshaus Anfang Februar 2014 gleich eine Duftmarke: 80 Prozent aller angebotenen Autos konnte die Firma für insgesamt über 17,7 Millionen Euro verkaufen. Auf Platz 10 der teuersten Oldies von Paris landete ein Mercedes 300 S, der einen Preis von 448.000 Euro erzielte.
Mit seinem Zwölfzylinder-Motor kommt der verkaufte Lamborghini Miura auf 370 PS. Der Vorbesitzer ließ den Supersportler für rund 120.000 Euro überholen. Bei dem Lambo wurden unter anderem Klimaanlage, Reifen, Armaturen und Verkabelung gewartet. Lohn der Mühe: Platz 8 und 520.000 Euro Verkaufspreis.
Huch, kommt dieser Benz Pullman gerade aus dem Wald? Von dem Zustand der Reifen ließ sich der Käufer des Oldtimers nicht täuschen und bezahlte gut 537.00 Euro für das sechstürige Schmuckstück. Zu den weiteren Raffinessen des 1971er-Modells gehören ein 23 Zentimeter großer Sony-Fernseher und ein Telefon.
Für unglaubliche 823.000 Euro (Platz 6) wechselte dieser Mercedes-Benz 300 SL den Eigentümer. Das Coupé debütierte auf dem Genfer Autosalon 1957. Der in Paris versteigerte Benz mit der Losnummer 32 wurde ursprünglich in die USA exportiert.
Mit dem Delahaye 135 sprengte RM Auctions in Paris die 1.000.000-Euro-Grenze. Dieser Rennwagen fuhr in den 1930er-Jahren einige gute Platzierungen bei Wettbewerben in Paris (Montlhèry) und Marseille heraus.
Auf Platz 4 (1,288 Millionen Euro) landete noch ein im Wettkampf erprobter Sportwagen. In seinem Irisch-Grün ist der Porsche 904 ein Unikat. Zu den Rennerfolgen in Großbritannien gehörten ein zwölfter Platz in Silverstone und ein achter Platz in Brands Hatch. Im August 1964 fuhr der Porsche auf dem Nürburgring sogar auf den vierten Rang.
Rennfahrerlegende Phil Hill saß in den 1950er-Jahren in diesem Ferrari Monza und erkämpfte sich einige Siege bei amerikanischen Wettbewerben. Der historische Ferrari erzielte knapp zwei Millionen Euro bei der Auktion in Paris.
Diese Asphaltflunder fuhr 1982 in Le Mans einen dritten Platz heraus. Nur zehn Exemplare baute das Porsche-Entwicklerteam von diesem 956. RM Auctions konnte ihn für 2,352 Millionen Euro versteigern.
In einer ganz anderen Preiskategorie landete in Paris ein Jaguar D-Type, den in den 1950ern der australische Pilot Bib Stillwell lenkte. Egal ob Nürburgring, Reims oder Sebring - Stillwell dominierte alle Rennen. Für sage und schreibe 3,696 Millionen Euro bekam der D-Type einen neuen Eigentümer.
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