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Die Highlights der Rétromobile 2017 in Paris: Garagengold, wohin das Auge blickt

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Die Oldtimermesse Rétromobile in Paris dürfte so ziemlich jedes Sammlerherz entzücken: Rad an Rad stehen hier die seltensten, verrücktesten und schönsten Automobile des vergangenen Jahrhunderts. Manche Schmuckstücke standen 2017 sogar zum Verkauf – und wechselten teils für Millionenbeträge den Besitzer. Das waren die Highlights der Messe! © 1&1 Mail & Media / CF

Die Oldtimermesse Rétromobile in Paris dürfte so ziemlich jedes Sammlerherz entzücken: Rad an Rad stehen hier die seltensten, verrücktesten und schönsten Automobile des vergangenen Jahrhunderts. Dieser Porsche 911 2.4 S Coupé von 1972 gehört mit Sicherheit in die Kategorie der seltenen Schönheiten.
Bei diesem Auto bekommen Klassikfans feuchte Augen: Der Mercedes-Benz 300 SL "Flügeltürer" ist eines der ikonischsten Supercars der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der schon damals exorbitant teure Schwaben war in Paris auch als Cabrio zu bewundern: Der Mercedes-Benz 300 SL Roadster ist aus dem Jahr 1957.
Knapp 40 Jahre jünger ist dieser Supersportwagen: Der 560 PS starke Bugatti EB 110 GT von 1996 war der Vorgänger des Rekordsportwagens Bugatti Veyron, der ebenfalls in Paris zu sehen war.
Am Stand der Franzosen waren aber auch echte Retro-Klassiker vertreten: Etwas kleiner, aber keinesfalls weniger rasant ist der Renault 5 Turbo 2 von 1983, gewissermaßen der Urvater aller Rennsemmel.
1995 präsentierte Renault das Initiale Concept, dessen Design die nachfolgenden Serienmodelle maßgeblich beeinflusste. Aus dem verbauten V10-Motor mit fast 400 PS wurde allerdings nichts.
Das Fliegengewicht Renault Sport Spider von 1995 hatte ursprünglich keine Windschutzscheibe, die in einer späteren Version (Bild) von 1997 aber doch noch eingebaut wurde. Auch solche Nicht-Oldtimer werden auf der Rétromobile präsentiert.
Ziemlich unbekannter Franzose: ein Pichon Parat Dolomites auf Basis eines Panhard Dyna X87. Das Auto mit dem kuriosen Design ist von 1954 und war ebenfalls in Paris zu sehen.
Ein echter Paradiesvogel ist der Lancia Flaminia Loraymo von 1960. Der Klassiker hat die vielleicht ungewöhnlichste automobile Formensprache, die man im letzten Jahrhundert gesehen hat.
1974 wurde bei Lamborghini das Zeitalter des Keils eingeläutet: Dieses Exemplar, ein Lamborghini Countach LP400 Periscopica von 1975 ist auch heute noch auf den ersten Blick als ein Modell der Italiener mit dem Stier-Emblem zu erkennen.
Mit bis zu 180 PS war der Mercedes-Benz 500 K ein echter Sportwagen der 1930er-Jahre. Das Modell von 1934 wurde nur 342 Mal gebaut.
Natürlich durften auf der Rétromobile 2017 Klassiker von Ferrari, wie dieser Ferrari 275 GTB/2 nicht fehlen. Die Oldtimer aus Maranello sind schon seit mehreren Jahren die Spitzenreiter auf Auktionen, wenn es um die erzielten Verkaufspreise geht.
Kultige Rallyeautos waren auf der 42. Rétromobile ebenfalls zu sehen, wie etwa die Designikone Citroën Ds in der Version der Trophée Paris-Pékin.
Der Opel Manta 400 diente in erster Linie dem Wettbewerb, musste aber aufgrund der Regularien auch auf dem freien Markt angeboten werden. Zwischen 144 und 275 PS leistete der Kultrenner aus Rüsselsheim.
Jaguar Land Rover hat eine Antwort auf die immer größer werdende Nachfrage nach klassischen Automobilen gefunden: Aus Originalteilen und nach Originalvorgabe neu gebauten Teilen wird der Hersteller mehrere alte Range Rover zu einem Stückpreis von über 150.000 Euro neu auflegen. Auf der Rétromobile in Paris war das erste fertiggestellte Fahrzeug des urigen Range Rover Classic zu sehen.
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