Knutschkugel, Erdbeerkörbchen und Co.: Berühmte Spitznamen aus der Autowelt

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Sie spielen auf ein herausragendes Merkmal an oder vereinfachen komplizierte Modellbezeichnungen: Viele Autos sind heute besser unter ihrem Spitznamen bekannt als unter dem Produktnamen des Herstellers. Wir präsentieren 15 klassische Autos mit verspottenden, liebevollen oder einfach bezeichnenden Spitznamen. © 1&1 Mail & Media / CF

Sie spielen auf ein herausragendes Merkmal an oder vereinfachen komplizierte Modellbezeichnungen: Viele Autos sind heute besser unter ihrem Spitznamen bekannt als unter dem Produktnamen des Herstellers. Wir präsentieren 15 klassische Autos mit verspottenden, liebevollen oder einfach bezeichnenden Spitznamen. Den Anfang macht das erste am Fließband gefertigte Auto, das Ford Modell T. Den Spitznamen "Tin Lizzie" oder "Blechliesel" hat es seiner ausschließlich in Schwarz erhältlichen Karosserie zu verdanken, die etwas blechern aussah.
Einige Jahre vorm Produktionsende der "Tin Lizzie" brachte Opel sein Modell 4 PS auf den Markt, das im Unterschied zu den sonst üblichen Modellen klein und grün war - daher der Name "Laubfrosch".
Und noch ein berühmter "Buckel": Auch der von 1947 bis 1958 gefertigte Volvo PV444 und PV544 bekam diesen Namenszusatz. Denn sein Heck erinnerte ebenfalls an einen Katzenbuckel.
Der bis 1961 hergestellte Renault 4CV wurde im Heimatland "Motte de Beurre" genannt, was so viel wie "Butterklumpen" bedeutet, und auf die ursprünglich beige Farbe des Modells anspielt. Im benachbarten Saarland wurde daraus der liebevolle Kosename "Cremeschnittchen".
Offiziell handelt es sich um den VW Bus, "Bulli" ist nur sein Spitzname. Woher der ursprünglich stammt, ist nicht bekannt.
Warum der Mercedes 300 d auch "Adenauer" gennant wird, liegt auf der Hand: Konrad Adenauer wählte das Modell in seiner Amtszeit als Bundeskanzler als zweiten Dienstwagen. Gerüchten zufolge soll er sich für den Mercedes entschieden haben, weil dieser hoch genug war, dass er seinen Hut darin aufbehalten konnte.
Der Spitzname "Barockengel" für den BMW 501 und 502 ist wiederum auf dessen ausladende Form und das zur damiligen Zeit schon altmodische Design zurückzuführen.
Über den Mercedes 300 SL wagte wohl niemand zu spotten. Er wurde aufgrund seiner Flügeltüren häufig "Gullwing" bzw. "Möwenflügel" genannt.
Wer die von 1955 bis 1962 gebaute Isetta nett umschreiben möchte, nennt sie "Knutschkugel". Wer von dem Konzept nicht so überzeugt ist, wählt eher den Spottnamen "Schlaglochsuchgerät".
Wie bei der Ente entstammt der Spitzname des Volvo P1800 in der Kombiversion einer literarischen Vorlage: Sein langes, großzügig verglastes Heck erinnerte an den Sarg von Schneewittchen - daher der Name "Schneewittchensarg".