Ratgeber

König Fußball: Deutsche Autos aus den Weltmeisterjahren '54, '74, '90 und 2014

Kommentare0

Dreimal konnte Deutschland den Weltmeistertitel im Fußball feiern - bis zu diesem Jahr. 2014 kam der lang ersehnte vierte Stern hinzu. So bleibt neben 1954, 1974 und 1990 auch 2014 unvergessen, allerdings nicht nur in sportlicher Hinsicht. Über welche deutschen Fahrzeugneuheiten man sich in den Weltmeisterjahren freuen durfte, haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst. © 1&1 Mail & Media / CF

Dreimal konnte Deutschland den Weltmeistertitel im Fußball feiern - bis zu diesem Jahr. 2014 kam der lang ersehnte vierte Stern hinzu. So bleibt neben 1954, 1974 und 1990 auch 2014 unvergessen, allerdings nicht nur in sportlicher Hinsicht. Über welche deutschen Fahrzeugneuheiten man sich in den Weltmeisterjahren freuen durfte, haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst. Eines der berühmtesten Autos von 1954 ist wohl der legendäre Flügeltürer Mercedes 300 SL, der 1999 von Lesern der "Motor Klassik" zum "Sportwagen des Jahrhunderts" gewählt wurde.
Nicht weniger beeindruckend, aber deutlich günstiger, ist das 2014er Facelift des CLS. Für mindestens 54.086 Euro gibt es ab Herbst das überarbeitete Coupé von Mercedes - gegen 2.000 Euro Aufpreis auch mit Multibeam-LED-Scheinwerfern.
Nach dem Motto "vier Sterne auf der Brust, vier Ringe auf der Motorhaube" könnten die erfolgreichen Fußballer ihre Prämie aber auch in das neue Audi TT Coupé investieren, das im Herbst ab 35.000 Euro erhältlich ist.
Ebenfalls sportlich geht es im neuen Audi S1 Sportback zu – dank Allradantrieb und 231 PS. Seine Weltpremiere feierte der Kraftzwerg auf dem Genfer Autosalon im März 2014.
Aber auch Konkurrent BMW lässt Sportlerherzen in diesem Jahr höher schlagen. Seit Juni ist neben der BMW M3 Limousine auch das ebenso starke M4 Coupé erhältlich. Beide Modelle teilen sich den Dreiliter-Reihensechszylinder mit Biturbo und 431 PS.
Mit den Fahrwerten eines Supersportlers, aber dem Verbrauch eines Kleinwagens ist sicher auch der Hybrid BMW i8 ein geeignetes Modell, um einen Weltmeistertitel gebührend zu feiern. Allerdings verschlingt er mit einem Kaufpreis von 160.000 Euro bereits mehr als die Hälfte der Siegprämie.
Bereits 1974 konnten sich die deutschen Helden mit einem neuen VW Scirocco belohnen. 2014 gibt es das Facelift zum 40-jähirgen Jubiläum des Sportcoupés.
Auch das Oberklassemodell Mercedes W 180, besser bekannt als Mercedes-Benz 220, kam 1954 heraus. Mit ihm führte der Hersteller das Prinzip der selbsttragenden Karosserie ein.
Opel sorgte bereits 1953 mit dem Olympia Rekord für Aufsehen, der 1954 noch einmal einige Design-Modifikationen erhielt. Auffällige Neuerung war seine Pontonkarosserie nach amerikanischem Vorbild.
Auch der Sportwagen Porsche 550 wurde bereits ab 1953 gebaut, zog aber erst 1954 in den Motorsport ein. 1955 kam Schauspieler James Dean bei einem Autounfall mit einem solchen Modell ums Leben.
Der "Barockengel" BMW 502 mit seiner schwungvollen Karosserie kam 1952 auf den Markt, die erste Achtzylinder-Variante - gleichzeitig auch das erste Achtzylinder-Modell aus deutscher Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg - folgte aber erst 1954.
1973 stellte VW das erste deutsche Sportcoupé, den Scirocco, vor. Die Serienproduktion begann jedoch erst 1974, im Jahr des zweiten deutschen Fußball-Weltmeistertitels.
Auch den VW Passat gab es zu dem Zeitpunkt schon, die Kombiversion Variant schob Volkswagen jedoch erst 1974 hinterher.
Audi brachte im selben Jahr den ersten modernen Kleinwagen in Deutschland auf den Markt, den Audi 50.
Ihre Geburtsstunde feierte die Porsche 911-Baureihe bereits 1963. Im Weltmeisterjahr 1974 brachte Porsche jedoch eine grundlegend überarbeitete Version des Sportwagens heraus, das sogenannte G-Modell.
1990 hieß es dann zum dritten Mal in der Geschichte des Fußballs: Deutschland ist Weltmeister! Bei Mercedes wurde in diesem Jahr der 500 E der W 124-Baureihe vorgestellt. Sein Achtzylinder-Motor wurde in Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt.
Konzernschwester Audi startete 1990 den Verkauf der letzten Audi 100-Generation (C4). Im Juli 1994 wurde das Modell der oberen Mittelklasse schließlich zum A6.
Oberhalb des BMW 7er gibt es heute nichts mehr. Das war früher anders: 1990 kam das 8er Coupé auf den Markt, das bis zur Einstellung 1999 das teuerste Modell des Herstellers war.
Noch länger als den Scirocco gibt es den Porsche 911. Der Sportwagenklassiker kehrte 2014 endlich wieder als Targa mit dem typischen Bügel zurück.
Dass auch Opel durchaus sportlich kann, stellten die Rüsselsheimer auf dem Genfer Autosalon 2014 mit der Studie Astra OPC Extreme unter Beweis. Der brachial designte und über 300 PS starke Kompaktsportler soll in limitierter Auflage noch 2014 verkauft werden.
Neue Themen
Top Themen