Der sonnige Herbst animiert zu spontanen Ausflügen. Doch wie steht es um das Auto, ist es in Form für längere Ausfahrten? Mit dem schnellen Check der Technik und dem richtigen Proviant kann der Wochenendtrip starten.

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Die milderen Tage nach der Sommerhitze sind gerade richtig, um am Wochenende eine größere Exkursion vorzunehmen. Eine kurze Prüfung der Technik stellt sicher, dass der Wagen keine erkennbaren Mängel hat. Schließlich will niemand wegen einer Lappalie am Straßenrand liegen bleiben.

Luft und Flüssigkeiten prüfen

Ein guter Ort für eine Funktionsprüfung ist die Tankstelle. Erstens, weil man die Reise gerne mit vollem Tank beginnt - und zweitens, weil die Prüfung des Reifenluftdrucks den ersten Test darstellt.

Der richtige Wert hängt immer auch von der Belastung ab. Wer mit Familie und Gepäck auf Tour geht, darf den Pneus ruhig einige Zehntel bar mehr gönnen.

Das Wischwasser für die Scheibenwaschanlage geht gerne unbemerkt zur Neige. Ärgerlich, wenn das auf einer staubigen Landstraße passiert. Zum Auffüllen eignen sich am besten die fertig angeboten Mischungen oder Konzentrate, denn die enthalten auch Entkalker und Frostschutzmittel.

Ist kein Fertigprodukt zur Hand, kann in der frostfreien Zeit verdünnter Glasreiniger als Alternative verwendet werden.

Öl und Reserverad nicht vergessen

Wenn die Motorhaube schon mal geöffnet ist, lässt sich auch gleich die Ölkontrolle erledigen. Denn die Kontrollleuchte meldet sich oft erst, wenn es zu spät ist. Zeigt sich das Öl am Messstab als ausreichend und nicht zu dunkel, kann man die Haube beruhigt wieder zuklappen.

Als nächstes gilt es, nach dem Reserverad zu sehen, sofern nicht nur ein Reparaturset vorhanden ist. Gewöhnlich ruht das Rad unbeachtet unter einer Abdeckung. Hat es noch genügend Luft, ist der Werkzeugkasten vorhanden? Das lässt sich in Sekunden prüfen. Ist alles einwandfrei und am Platz, kann sich der Automobilist im Ernstfall selbst helfen.

Wenn das Auto versorgt ist, darf der Fahrer auch mal an sich selbst und die Mitfahrer denken. Ein Vorrat an Speisen und Getränken hält auf lange Etappen Konzentration und Motivation oben. Die Verpflegung sollte leicht und nicht zu fettreich sein, damit sie am Ende nicht träge statt munter macht.

Ausstattung für den Zwischenstopp mit Stil

Die klassische Stulle ist als Verpflegung gerade richtig. Soll sie im Auto gegessen werden, sind kleckernde und klebrige Brotbeläge wie Marmelade und Leberwurst zu riskant. Besser machen sich Wurst, Käse und Schinken. Als Getränke bieten sich Wasser, Tee und Saftschorle an. Die löschen den Durst, ohne übermäßig viel Zucker zu enthalten.

Sofern es nicht zu kühl ist, rastet es sich besser im Freien. Rustikale Truckerromantik stellt sich auf Rastplätzen an Autobahnen ein. Wenn der Geräuschpegel nicht stört, kann man dort an Tisch und Stuhl speisen, ohne Krümel und Flecken im Auto zu hinterlassen. Außerdem ist es wohltuend, sich nach langem Sitzen wieder strecken zu können.

Genießer und Lebenskünstler lassen sich beim Ausflug Zeit und fahren über Landstraßen. Dann bietet es sich an, in der Natur auf einer Wiese oder am Waldrand zu rasten. Richtige Reiseprofis statten sich dafür mit einer Decke und einem Picknickkoffer aus. Der enthält Teller, Besteck, Becher und Platz für Proviant. Schöne Stücke sind aus Korb hergestellt und innen mit Tuch ausgeschlagen. Dazu noch eine Kühltasche, dann kann das Picknick stilecht beginnen.  © 1&1 Mail & Media / CF

Einmal nicht aufgepasst, und schon wird der Autofahrer zum Fußgänger. Das Ignorieren von roten Ampeln wird schnell teuer. Besonders für Fahranfänger hat Fehlverhalten an Ampeln oft unangenehme Folgen.