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Neue Oldtimer ab 2017: Wer bekommt im nächsten Jahr das H-Kennzeichen?

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Oldie-Fans freuen sich jedes Jahr aufs Neue, denn auch 2017 erlangen viele Modelle den Oldtimer-Status und damit das begehrte H-Kennzeichen – "H" für historisch. Autos, die älter als 30 Jahre sind, können in Deutschland als klassisches Fahrzeug angemeldet werden, Sparvorteile inklusive. Hier sind alle Automodelle, für die das erstmals ab 2017 möglich ist! © 1&1 Mail & Media / CF

Oldie-Fans freuen sich jedes Jahr aufs Neue, denn auch 2017 erlangen viele Modelle den Oldtimer-Status und damit das begehrte H-Kennzeichen – "H" für historisch. Autos, die älter als 30 Jahre sind, können in Deutschland als klassisches Fahrzeug angemeldet werden, Sparvorteile inklusive. Ob dieser Umstand Besitzer eines Porsche 959 wirklich interessiert, muss offen bleiben. Aber immerhin: Der brachiale Supersportwagen aus den 80ern gilt ab nächstem Jahr offizielle als Oldtimer.
Die gesamte Baureihe des italienischen Klassikers Alfa Romeo 164 darf ab nächstem Jahr auch das H-Kennzeichen tragen.
Die ersten Peugeot 405 kamen 1987 auf den Markt – das zeitlose Design wirkt noch heute frisch, darf aber ab 2017 mit einem Oldie-Kennzeichen versehen werden.
Der Audi 90 B3 der späten 80er Jahre kam entweder mit brummigem Dieselaggregat oder schnurrendem Fünfzylinder. Ab nächstem Jahr ist er ein Klassiker.
Er ist und bleibt ein echter Urtyp: Ob nun als Neuwagen, Willys MB oder eben Wrangler YJ aus dem Jahre 1987. Letztgenannter darf ab 2017 als Oldie durchs Gelände brausen.
Niemals alt ist auch das Design des bereits 30 Jahre alten Mercedes-Benz C124 Coupé mit den berühmten "Sacco-Brettern", benannt nach dem langjährigen Mercedes-Designer Bruno Sacco. Ab nächstem Jahr gibt es das historische Kennzeichen für die ersten Modelle.
Eines der letzten Dickschiffe von Opel erhält 2017 ebenfalls Klassikstatus: der Opel Senator B.
Der Opel Kadett E kann zwar schon seit 2014 als Oldtimer gemeldet werden, doch ab 2017 kommen auch die Cabrio-Versionen hinzu.
Der barocke Jaguar XJ40 wird nächstes Jahr auch 30 Jahre alt – höchste Zeit für ein H-Kennzeichen.
Mit Turbo-Power kam er erstmals 1987: der heute äußerst seltene Renault 21 Turbo.
Wertvoll ist er bereits, das H-Kennzeichen fehlte bisher: der Porsche 911 Targa der Serie 930.
Kleiner Turbo-Oldtimer: Von diesem Polo-Versuchsfahrzeug gab es ab 1987 auch eine Straßenversion. Der 116 PS starke VW Polo GT oder auch "G40" ist an den vier Scheinwerfern gut von den schwächeren Modellen zu unterscheiden.
Unauffällig im Auftritt, fortschrittlich bei der Technik: Der Honda Prelude steuerte schon 1987 serienmäßig mit einer Allradlenkung durch den Verkehr.
Kaum zu glauben, aber unter der Haube des BMW 750iL steckte der ersten Serien-Zwölfzylinder seit dem Zweiten Weltkrieg. Ab nächstem Jahr wird der große Bayer zum Oldtimer.
Turbolader und Ferrari passen nicht zusammen? Die Italiener zeigten mit dem Ferrari F40 bereits 1987, wie viel Potenzial in einem aufgeladenen V8-Motor mit 478 PS schlummern kann. Er kostete unverschämte 444.000 DM und war für die damalige Sportwagen-Konkurrenz unerreichbar. Heute gibt es das Sammlerobjekt nicht unter einer Million, obwohl er erst 2017 Oldie-Status erreicht.
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