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Power und Optik: So unterscheiden sich Tuningmodelle von ihren Serien-Pendants

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Tuningschmieden können an fast allen aktuellen Autos Hand anlegen. Wie unterschiedlich dabei das Ergebnis sein kann, zeigt diese Galerie: Tuningmodelle unterscheiden sich nämlich meist nicht nur in puncto Performance von den Serienfahrzeugen, auch bei der Optik bleibt oft kein Blech auf dem anderen! © 1&1 Mail & Media / CF

Tuningschmieden können an fast allen aktuellen Autos Hand anlegen. Wie unterschiedlich dabei das Ergebnis sein kann, zeigt dieser Nissan GT-R von Kuhl Racing. Hier gibt es nicht nur ein Breitbau-Kit und bis zu 1.000 PS. Die Karosserie des Nippon-Racers wird vom japanischen Tuner komplett mit Goldfarbe gestrichen. Aufwendige Ornamente unterstreichen die Exklusivität des Sportwagens.
Das Serienmodell setzt dagegen auf ein eher unterkühltes Design mit harten Ecken und Kanten. Die 580 PS des aufgeladenen V6-Motors reichen auch ohne Tuning für eine Anspannung der Nackenmuskulatur.
Dieser bis zur Dachkante gepimpte AMG G63 ist das Werk des Luxustuners Mansory. Unzählige Carbon-Anbauteile und ein Satz Riesenfelgen machen den Geländeklassiker zum protzigen Tuningskoloss.
Das Basismodell wird seit 1979 nahezu unverändert bei Mercedes-Benz gebaut. Die G-Klasse hat eine so treue Fangemeinde, dass die meisten Design- und Technikspielereien der vergangenen Jahre fast spurlos an ihr vorübergegangen sind.
Vollen Renntrimm für den Audi S7 gibt es von M&D Exclusive Cardesign. Mit bis zu 700 PS und einem rennstreckentauglichen Setup wird das Power-Coupé zum kompromisslosen Boliden.
Die Basis ist dagegen ein komfortabler Langstreckengleiter mit satter Leistungsentfaltung: Der Audi S7 kommt bereits als Serienmodell mit 420 PS.
Dieses Auto wurde derart verändert, dass der Tuner im Fahrzeugschein als Hersteller eingetragen wird: Der Techart GT Street R leistet 720 PS und erreicht fast 340 km/h.
Aufgebaut ist der Schwabenblitz auf einem Porsche Turbo, der in der Serie immerhin schon 580 PS leistet, doch optisch deutlich zurückhaltender daherkommt. Das Topmodell der 911-Baureihe gilt dank Allradantrieb und viel Restkomfort als sehr guter "Alltagssportwagen".
680 PS sind selbst für ein über zwei Tonnen schweres SUV-Coupé eine Ansage: Das Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé von Hamann mit Widebody-Kit fährt auf 22-Zoll-Felgen und bis zu 300 km/h schnell.
Dabei ist schon das Serienmodell ein echter Brocken: das Mercedes-Benz GLE Coupé gibt sich zivil aber dennoch etwas bescheidener im Auftritt.
Als wäre das SUV-Cabrio Range Rover Evoque noch nicht auffällig genug, verpasst Hamann der ungewöhnlichen Kombination auch hier ein extremes Widebody-Kit und eine Leistungsspritze.
Dabei ist selbst das Serienfahrzeug des Range Rover Evoque schon ein Geheimtipp für alle Poser – wilde Geländetouren unter freiem Himmel sind in dieser Klasse bislang immerhin einzigartig.
Nicht die Tieferlegung oder die krassen Felgen sind das Besondere an diesem BMW i8 von MetroWrapz. Es ist die rostige Folierung, die den Hybrid-Sportwagen in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.
Die Original-Optik des BMW i8 ist hingegen clean und futuristisch – rosten dürfte der zu großen Teilen aus Carbon und Aluminium bestehende Flitzer ohnehin nicht.
Beim Toyota Land Speed Cruiser hat der japanische Hersteller die Arbeit der Tuninggaragen gleich selbst übernommen. Auf der Tuningmesse SEMA 2016 stellte Toyota den verrückten Umbau mit rund 2.000 PS und einer Topspeed von unglaublichen 354 km/h vor.
Sieht man das SUV im Serienzustand, hält man derartige Höchstgeschwindigkeiten für absolut unmöglich. Immerhin ist das Auto eine erstklassige Familienkutsche mit bis zu sieben Sitzen und geländetauglichem Fahrwerk.
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