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Retromobile: Edle Oldtimer kommen in Paris unter den Hammer

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Wenn am 7. und 8. Februar 2014 das Auktionshaus Artcurial zum "Salon Retromobile" bittet, dann dürfte bei den Versteigerungen in Paris öfters die Eine-Million-Euro-Grenze überschritten werden. © 1&1 Mail & Media

Dieser außergewöhnliche Ferrari aus dem Jahr 1953 könnte sogar einen Preis von drei Millionen Euro erzielen. Im Baujahr gewann der 166 MM in seiner Klasse die Rallye Liege-Rom-Liege. Das Modell mit der Chassis-Nummer 0300 M besitzt noch den originalen Motor und das erste Fahrgestell.
Der Ferrari 500 Superfast von Pininfarina ist einer der weiteren Superstars auf der "Retromobile" von Artcurial. Mit einem Tachostand von unter 60.000 Kilometern und der orginal "Blu Chiaro"-Farbe könnte dieses Modell bis zu 1,8 Millionen Euro kosten.
Obwohl noch keine 25 Jahre alt, ist dieser Ferrari F40 eine echte Rarität. 1991 kaufte Formel-1-Fahrer Pierluigi Martini den Italoboliden in Monaco. Der Auktionator gibt den Preis mit bis zu 750.000 Euro an.
Auch dieser Alfa Romeo 6C 1750 SS soll am 7. Februar in Paris einen neuen Besitzer finden. Das ist eines der wenigen 6C, für die Zagato die Karosserie baute. In der Spitze fuhr dieser 102-PS-Wagen für die damalige Zeit fabelhafte 170 km/h.
Nostalgie pur bietet der Blick auf das Armaturenbrett des Alfa Romeos aus dem Jahr 1929. In heutigen Autos setzen sich immer mehr digitale Anzeigen und Touchpads durch.
Dieser Delahaye ist ein Auto mit Geschichte: 1937 kaufte Cyriel Deperey, einer der Köpfe der französischen Resistance gegen Nazi-Deutschland, den Roadster. Der jetzige Verkäufer besaß das Gefährt über 50 Jahre und pflegte den Oldtimer so intensiv, dass er nicht restauriert werden musste.
Der Pariser Karosserie-Bauer Henri Chapron stellte für Citroën ab 1971 den SM Mylord her. Von diesem aufwändigen Cabriolet produzierte Chapron weniger als zehn Exemplare. Vier davon gingen an Käufer in Frankreich.
Henri Chapron machte es sich mit dem Cabrio alles andere als leicht: Er bekam eine serienmäßige Rohkarosserie geliefert, bei der der Pariser Hersteller die B- und C-Säule entfernte und die Karosserie verstärkte, dann baute Citroën die Technik ein. Danach erhielt der Mylord bei Chapron die Inneneinrichtung und die Lackierung.
Am 8. Februar versteigert Artcurial in Paris die komplette Alfa-Romeo-Sammlung eines italienischen Sammlers. Dazu gehört auch dieser wunderschöne TZ1, den das Auktionshaus auf einen Wert von 800.000 bis eine Million Euro schätzt.
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