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Sündhaft teure Ferrari-Träume

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In Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona versteigert das Auktionshaus Gooding & Company mehr als 100 edle Oldtimer. © 1&1 Mail & Media

Der Ferrari ist mit seinen im Vergleich zu heute ausladenden Linien ein extravagantes Beispiel für den italienischen Karosseriebau der 1950er Jahre. Die gerade einmal sechs Exemplare der Serie sind mit Vierrad-Hydraulikbremsen ausgestattet, verfügen über einen Zwölfzylinder-Motor und 170 PS.
Natürlich ist nicht nur die Außenhaut des Ferraris vom Feinsten. Vor allem Holz und Leder bestimmen das Innenleben des Ferraris aus dem Jahr 1952.
Noch exklusiver ist der Ferrari 250 GT Series 1 Cabriolet, den Gooding unter der Katalognummer 39 anbietet. Der von der Designschmiede Pinin Farina entworfene Wagen ist der 14. in einer Kleinserie von 40. Seit seiner Herstellung im Jahr 1958 besaßen dieses Auto bisher nur vier Ferrarifans.
Das Auktionshaus schätzt, dass es mit diesem exklusiven Ferrari einen Preis zwischen vier und fünf Millionen US-Dollar (3,67 Millionen Euro) erzielen kann.
Dieses frühe Schmuckstück eines Ferraris bietet Gooding in einem sehr gut restaurierten Zustand an. Mit seinem Zwölfzylinder-Motor kommt der 250 GT Series 1 Cabriolet auf eine Maximalleistung von 240 PS.
Auf gut zwei Millionen Euro könnte der Ferrari 410 Superamerica Series 1 Coupé in leuchtendem Rot kommen. Schon auf der Pebble Beach Concours d'Elegance 1984 war der elegante Oldtimer zu sehen, den das Auktionshaus mit Originalsitzen, Werkzeugrolle und Verkaufsprospekt ausliefert.
Beim Oldtimerrennen "Grand Colorado" startete der Ferrari 410 Superamerica in den Jahren 1997 bis 2007. Der betagte Edel-Italiener ist mit einer synchronisierten Viergangschaltung und einer Vierrad-Hydraulikbremse ausgestattet.
In seiner Klasse gewann der Ferrari 250 GT Coupe Specialé den Concours d'Elegance 2001 im kalifornischen Pebble Beach. Bei der Auktion in Scottsdale könnte er seinem bisherigen Eigentümer 2,2 Millionen Euro einbringen.
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