Ratgeber

Unvergessene Sportwagen: Zehn Legenden der jüngeren Automobilgeschichte

Kommentare0

Es gibt Autos, die haben nichts Besonderes. Und dann sind da Modelle, die vergisst man nicht so leicht - selbst wenn sie seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut werden. Das Sportwagen-Portal "Carpassion" hat seine Leser nach solchen Modellen befragt. Herausgekommen ist eine Top Ten der legendärsten Sportwagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. © 1&1 Mail & Media / CF

Es gibt Autos, die haben nichts Besonderes. Und dann sind da Modelle, die vergisst man nicht so leicht - selbst wenn sie seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut werden. Das Sportwagen-Portal "Carpassion" hat seine Leser nach solchen Modellen befragt. Herausgekommen ist eine Top Ten der legendärsten Sportwagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Auf Platz zehn schaffte es der BMW M1, der den Grundstein für alle folgenden M-Modelle legte. Der von 1978 bis 1981 produzierte Supersportler kam im Serienzustand auf stolze 277 PS.
Auf Platz neun wählten die Leser den Ford GT40, der zwischen 1964 und 1968 nur 134 Mal entstand. Allerdings war das Modell, das in der Mark I-Version über einen 4,4-Liter-V8 mit 340 PS verfügte, so erfolgreich, dass Ford 2002 eine Neuauflage produzierte.
Er feierte gerade erst seinen 50. Geburtstag und darf sich zweifellos als Legende bezeichnen: Kaum ein Sportwagen ist bekannter als der Porsche 911. Seit 1964 ist der "Neunelfer" der Inbegriff der Marke Porsche. Das Urmodell lief von 1963 bis 1973 vom Band und war zunächst mit 130-PS-Vergasermotor erhältlich. Heute leistet der Sportler bis zu 560 PS im Serienzustand (Turbo S).
Auf Platz sieben der Leserwahl fuhr der Lamborghini Miura vor, anno 1966 einer der schnellsten Sportwagen seiner Zeit. Für den Antrieb war ein Vierliter-V12 mit bis zu 385 PS zuständig, der den in Handarbeit gefertigten Boliden auf fast 300 km/h beschleunigte.
Auf Platz sechs folgt der Audi Quattro, häufig auch Urquattro genannt. Er sorgte ab 1980 für Aufsehen, weil er mit seinem Allradantrieb als Sensation galt. Das 200 bis 530 PS starke Modell schuf damit die Basis für den Erfolg des Quattro-Antriebs in Serienfahrzeugen.
Der Lamborghini Countach trat 1974 die Nachfolge des erfolgreichen Miura an. Sein Name sollte in etwa "nicht übertreffbar" bedeuten und das war der italienische Supersportler auch: Der nur zweimal gefertigte Prototyp LP500 Turbo S kam mit seinem 4,8-Liter-V12 auf 748 PS, die Basisversion LP400S leistete immerhin 355 PS.
Auch Platz drei wählten die "Carpassion"-Leser den nur 106 Mal gebauten McLaren F1. Der Supersportwagen war nicht nur lange Zeit das schnellste Serienfahrzeug der Welt, sondern auch das teuerste. 1,5 Millionen D-Mark wurden für das bis zu 386 km/h schnelle Modell mit 627 PS starkem 6,1-Liter-V12 fällig.
Von 1954 bis 1957 entstand einer der berühmtesten Flügeltürer der Welt: der Mercedes 300 SL. Dank seiner aerodynamuischen Form schaffte es der Sportler mit seinem 215 PS starken Dreiliter-Reihensechszylinder auf für die damalige Zeit beachtliche 208 km/h.
Neue Themen
Top Themen