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RM Sotheby's Auktion "New York Icons": Von Supersportwagen und Luxus-Oldtimern

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In rund einer Woche findet am 6. Dezember in Manhattan die "New York Icons"-Auktion von RM Sotheby's statt. Für Sammler exklusiver Automobile bieten sich dann teils einmalige Gelegenheiten, ein neues Fahrzeug zu ersteigern. Preise in Millionenhöhe gehören dabei zum guten Ton. Vom Supersportwagen bis zum Luxus-Oldtimer ist alles zu haben! © 1&1 Mail & Media / CF

In rund einer Woche findet am 6. Dezember in Manhattan die "New York Icons"-Auktion von RM Sotheby's statt. Für Sammler exklusiver Automobile bieten sich dann teils einmalige Gelegenheiten, ein neues Fahrzeug zu ersteigern. Preise in Millionenhöhe gehören dabei zum guten Ton. Vom Supersportwagen bis zum Luxus-Oldtimer ist alles zu haben! Darunter auch der erste für den US-Markt bestimmte Bugatti Chiron. Der gut 1.500 PS starke Supercar mit der Modellbezeichnung "Number One" wurde bisher noch nicht zugelassen. Kostenpunkt: 3,5 bis 4,0 Millionen US-Dollar.
Fast vier Jahre älter und "nur" 963 PS stark steht in New York auch ein Ferrari LaFerrari zur Auktion. Der italienische Bolide hat erst 53 Meilen auf dem Tacho und besitzt damit fast Neuwagenwert. Der Preis: 3,25 - 3,75 Millionen US-Dollar.
Damit geht es direkt zum nächsten Supersportwagen, einem Pagani Huayra. Wie der LaFerrari stammt auch dieser Exot aus dem Jahr 2014. Für Luxus im Überfluss und 730 PS werden 1,9 bis 2,3 Millionen US-Dollar aufgerufen.
Eine seltene Gelegenheit bietet sich auch mit diesem Porsche 918 'Weissach' Spyder, Baujahr 2015. Die Variante mit dem exklusiven Sportpaket kommt auf nur einen Vorbesitzer und ist erst 270 Meilen gelaufen. Kostenpunkt: 1,7 bis 1,9 Millionen US-Dollar.
Kaum weniger beeindruckend fällt auch das Fazit zum ebenfalls zur Versteigerung stehenden Ferrari F12tdf, Baujahr 2016 aus. Die Berlinetta begeistert in ihrer stärksten Ausführung mit 780 PS und ist streng limitiert. Der Preis für die italienische Granate: 1,1 bis 1,4 Millionen US-Dollar.
Auf demselben Preisniveau befindet sich noch ein weiteres Modell aus Maranello: ein Exemplar des legendären Ferrari F40. Die angebotene Version stammt aus dem Jahr 1990 und befindet sich selbstverständlich in Topzustand. Kostenpunkt: 1,2 bis 1,4 Millionen US-Dollar.
Ein weiteres Highlight kommt auch in Form eines Porsche 911 GT2 aus dem Jahr 1996 unter den Hammer. Die Variante - hier mit 485 PS - wurde nur 194 Mal gebaut. Der aufgerufene Preis liegt bei 1,1 bis 1,4 Millionen US-Dollar.
Wer auf der Suche nach weniger Exklusivität, dafür umso mehr Hightech ist, der könnte mit dem 612 PS starken Porsche Carrera GT glücklich werden. Das angebotene Modell aus dem Jahr 2004 hat zwei Vorbesitzer, 679 Meilen auf dem Tacho und wird zu einem Preis von 775.000 bis 850.000 US-Dollar angeboten.
Nein, der kommende Lamborghini Urus ist nicht das erste SUV der Italiener. Zwischen 1986 und 1993 rollte mit dem Lamborghini LM002 bereits ein Offroader mit dem 455 PS starken V12-Motor aus dem Lamborghini Countach aus den Werkshallen in Sant'Agata Bolognese. Beim Auktionsfahrzeug handelt es sich um eines von nur 60 US-Exemplaren. Kostenpunkt: 400.000 bis 500.000 US-Dollar.
Abgesehen davon, dass der BMW Z8 ohnehin Sammlerstatus besitzt, handelt es sich beim Z8 von RM Sotheby's um ein ganz besonderes Fahrzeug. Kein Geringerer als Apple-Gründer Steve Jobs gehört zu den Vorbesitzern. Der Preis für den Apple-BMW: 300.000 bis 400.000 US-Dollar.
Hoch im Kurs von Sammlern stehen aber auch auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Fahrzeuge, wie dieser Lancia Delta HF Integrale Evoluzione von 1992. Das angebotene Modell ist eines von nur 400 Exemplaren der "Giallo Ferrari" Special Edition. Kostenpunkt: 175.000 bis 225.000 Euro.
Umso beeindruckender wirkt der Preis des Lancia, wenn man bedenkt, dass man für rund 25.000 US-Dollar mehr auch schon diesen Lamborghini Countach 25th Anniversary von 1989 bekommen kann. Für die italienische Flunder werden 200.000 bis 250.000 US-Dollar aufgerufen.
Wer noch etwas mehr Geld aus der Portokasse lockermachen kann, der darf in New York auch mit einem Jaguar E-Type Series 1 4.2-Litre Roadster von 1966 liebäugeln. Der häufig als "schönstes Auto aller Zeiten" gehandelte Brite könnte für 250.000 bis 325.000 US-Dollar den Besitzer wechseln.
Ein Austin-Healey, der teurer ist als ein Jaguar E-Type: Auch das gibt es in New York und zwar in Form des Austin-Healey 100-Six "Goldie" von 1958. Die goldige Variante wurde im selben Jahr eigens für die Earls Court Motor Show und den Daily Express Contest angefertigt. Heutiger Kostenpunkt: 350.000 bis 550.000 US-Dollar.
Keine Auktion, auf der der Mercedes-Benz 300 SL Roadster fehlen darf. In New York handelt es sich um ein Exemplar aus dem Jahr 1958 in Topzustand. Der Preis für das Stück Automobilgeschichte: 1,25 bis 1,5 Millionen US-Dollar. Aber auch ein Modell der geschlossenen "Gullwing"-Variante mit Flügeltüren aus dem Jahr 1955 wird in Manhattan versteigert. Kostenpunkt hier: 1,3 bis 1,5 Millionen US-Dollar.
Ebenfalls ein gern gesehener Dauergast auf den Auktionen dieser Welt, ist der legendäre Ferrari Daytona. In New York handelt es sich um genau zu sein um einen Ferrari 365 GTB/4 Daytona Berlinetta by Scaglietti von 1969. Im selben Jahr wurde das Fahrzeug auf der New York und Southern California Auto Show präsentiert. Kostenpunkt: 1,4 bis 1,7 Millionen US-Dollar.
Genauso hoch im Kurs der Sammler steht das traumhafte Ferrari 250 GT Cabriolet Series II by Pininfarina. RM Sotheby's bietet ein Exemplar aus dem Jahr 1961 und das 150. Modell von nur 200 gebauten. Der Preis wird auf 1,5 bis 1,8 Millionen US-Dollar taxiert.
Noch etwas höher im Preis liegt der angebotene Aston Martin DB5 Convertible von 1965. Bei dem Fahrzeug soll es sich um eines von nur noch 40 übrig gebliebenen Linkslenkern handeln, das zudem als Pebble Beach Class Winner (2009) und Ville d’Este Special Award Winner (2011) ausgezeichnet wurde. Der Preis für so viel Prestige: 2,45 bis 2,65 Millionen US-Dollar.
Bei weitem getoppt wird das aber noch vom Jaguar C-Type aus dem Jahr 1952. Der historische Rennwagen wurde überhaupt nur 53 Mal gebaut und am Steuer des Auktionsfahrzeugs saßen bereits Phil Hill und Erstbesitzer Charles Hornburg. Kostenpunkt: 5,5 bis 7,0 Millionen US-Dollar.
Der Preis für das teuerste Fahrzeug bei der "New York Icons"-Auktion von RM Sotheby's geht aber an einen Ferrari 250 GT LWB California Spider Competizione by Scaglietti aus dem Jahr 1959. Im selben Jahr landete der Wagen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf dem dritten (Klasse) beziehungsweise fünften (Gesamt) Platz. Der eingepeilte Preis: 14,0 bis 17,0 Millionen US-Dollar.
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